Thanks and out…

Januar 2, 2008

2008 hier zu lesen…

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Blog geschlossen.


2007

Dezember 30, 2007

Ich weiß nie, wie ich anfangen soll. Weil ich dann da sitze, am Ende des Jahres, am 30.Dezember… und 12 Monate Leben in meinem Herzen trage, die so gewaltig lasten und zugleich beflügeln, dass ich Angst habe. Angst, dass meine Worte nicht reichen werden für das, was es war. Und es war soviel. Es waren gefühlte tausend Leben in 365 Tagen. Eine Million Gesichter. Eine Milliarde Gefühle. Und eine Unendlichkeit voll Minnie.

Und darum nun:

Jahresrückblick, Oscarverleihung, Video 2007 und Minnies Homepage.

Als Dankeschön.

Und wenn man mich immer fragt, was mich von den anderen unterscheidet… ich weiß es nicht. I wanna be ordinary.

[Ein Alltag, wie er minnischer manchmal nicht sein könnte… mit völlig abgedrehten Freunden und einer ebenso chaotischen Familie und absolut genialen Leeranern, Unterrichtsstunden, in denen es um alles geht, außer um Schule, Shoppingtouren, die nie gut enden, ein kleiner Hund, der eindeutig zuviele Meisen im Kopf hat, monatliches schwesterliches Cosmopolitanlesen, in den Wahnsinn treibende Computerprobleme, unterhaltsame Fernsehabende, etwas andere Familienfeste, typische Frauenprobleme und letztendlich natürlich irgendwo… auch Männer, nie endende Diskussionen mit Gustav, minnische Schusseligkeiten ohne Ende, kranke ICQ-Gespräche, Beschwerden an Petrus immer und immer wieder, Sexgespräche an Kassen, Sport, der dann doch nie durchgeführt wird (gilt Sex eigentlich als Sport?), Aufregerei über das ostfriesische Wetter, Zukunftspläne, die jeden Rahmen sprengen… und ich könnte ewig so weiterschreiben… weil Leben soviel ist und einem soviel bietet und man es nur sehen muss… ich wieder lernen muss, es zu sehen…]

Ich meine, wie fasst man ein Jahr zusammen? In Worten? SEX. Liebe. Tod. Reisen. Gott. Freunde. Sommernachtstraum. Emmo. Grauenpraktikum. Hamburg. Meer. Holger. Vertrauen. Enttäuschung. Glück. Tanzen. Angst. Mädchenhaftigkeit. Fliegen. Ostsee. Dave. Familie. Leer. Teufelskreise. Alkohol. Kirschbäume. Mariam. Gelbe Ebaykraken. Zugfahren. Musik. Liebe. Liebe. Liebe.

Daraus bestand mein Jahr.

Aber das wäre ja langweilig. Minnisch bedeutet ausführlich, bedeutet mitreisen, mitdenken, mitfühlen, miterinnern… an 12 Monate…

Januar

Es war wie Schnee. Weiß. Neu. Unberührt. Und dann begann Terra Naomi zu singen “Tell me that you won´t let go…” Ich war glücklich. Ich hatte so gut wie alles. Ich war eines der fröhlichsten Mädchen der Welt. Aber eins vermisste ich. Hatte ich 2006 vermisst. Wollte ich 2007 wiederhaben. Meinen besten Freund. Dave. Manchmal wenn man sich etwas ganz fest wünscht, geht es in Erfüllung. Und so bekam ich am 8.Januar eine Mail von ihm, in der stand, dass meine Jahresmail 2006 und mein Video 2006 ihn eventuell gerade gerettet hätten, dass ich eine 1A Erscheinung in seinem Leben wäre trotz des so seltenen Kontakts… Das war das erste Mal, dass ich 2007 weinen musste. Aber vor Freude. Wir tauschten ICQ-Nummern und in dem Moment haben die dort oben mir meinen Anker für dieses Jahr geschenkt… als hätten sie gewusst, was kommen würde und dass alle Freundschaft dieser Welt erforderlich sein würde, mich bis zum Dezember zu tragen…

Februar

Mein Geburtstag. 21. Ich werde alt *fg* Naja, im Februar ging ich tanzen. War nen Singlemädchen. Lachte von Herzen. Und war frei. Für einen einzigen Abend. Die Woche drauf begann mein Grauenpraktikum beim Physiotherapeuten, wo ich heilige Scheiße wirklich mal die Stunden zählte, 3 Mal fast gefeuert wurde, flüssige Fangos über den Boden verteilte, Gespräche mit nackten Männern führte und Gott an meinem letzten Tag dankte für die Erlösung… Das Wochenende drauf ging ich dann wieder tanzen. Und hatte den schlechtesten Kuss meines Lebens mit Uwe. Sorry aber das geh mal nochmal schön woanders lernen. Aber mein Abgang war unvergessen: Ich tanzte den Tanz noch brav zuende mit dem fröhlichgrinsendem Kerlchen und sagte dann “Schätzchen, es ist jetzt Mitternacht, Aschenputtel muss nun gehen…” und dann ließ ich den guten Kerl da sprachlos traurig zurück. Am selben Abend verlor ich meine Uhr. Über DIESEN MIST könnte ich mich ja bis heute aufregen!!! ICH HATTE DIE LIEB!!! Man sollte trotzdem beim Türsteher keine Suchmeldung nach “dem kleinen Schwarzen” durchgeben *g* Aber ich sollte getröstet werden. Frank. Schönster Mann der Stadt. Er blieb ausgerechnet vor mir stehen. Tequila und dann fing “Maneater” an zu spielen und wir gingen tanzen. Ohne Frage war das der Tanz meines Lebens. Manchmal hab ich das Gefühl, dieses Jahr nie fröhlicher und unbeschwerter gewesen zu sein als in den 3 Minuten, wo wir tanzten… Ich hab mich in Schmetterlinge verliebt und in sein Lächeln. Und vielleicht war es einer der vielen Fehler meines Lebens, dass ich an dem Abend nach Hause gegangen bin. Auf jeden Fall war da Amor. Es war die glücklichste Woche meines Lebens - irgendwie. Ich war so verliebt wie nie zuvor in meinem Leben. Bei jeder SMS Herzklopfen. Allein der Gedanke an diese Woche lässt mein Herz noch immer bittersüß tanzen. 7 Tage. Und dann sagte Amor “Ist nicht Süße, Freunde bleiben, für dein Glück ist kein Platz, Pech gehabt!” Und Dave fing mich auf. Redete all die Tränen der Enttäuschung fort. Aber das Februarmädchen hatte jene Fröhlichkeit, die Frank erst so fasziniert hatte, verloren. Und kämpfte darum, ihr Lächeln wiederzufinden.

März

Es wurde Frühling. Die Schmetterlinge in meinem Herzen hatten zwar ihre Flügel verloren, aber dafür flogen draußen in der Welt umso mehr herum… Das Leben gewann die Minnie zurück. Ich ging weiterhin tanzen und tanzen und tanzen. Sogar noch mit dem Volltrottel, wie ich ihn von da an nannte. Freunde. In der Schule lief auch alles gut. Die Welt war irgendwie leicht geworden. Und dann kam Julias Geburtstag. Gott plante die Hölle getarnt als Himmel. Der Geburtstag war toll. Walking on Sunshine. Tanzen mit lieben Freundinnen. Und dann stand er da. Dieser junge hübsche UNGLAUBLICH SCHEISSE VERDAMMT NOCHMAL HÜBSCHE Mann. Am Zigarettenautomat. Ich seh ihn dort stehen, als wäre es gestern gewesen. Wie ich ihn beobachte, wie ich lächeln musste, weil er zu blöd war, den Automaten zu bedienen. Und wie ich dann zu ihm hinging. Ihn anschaute… in seine wunderschönen braunen Augen schaute… und sagte “NAA!!! ZU BLÖD DAZU???” Jo, ich weiß. Schlechte Anmache. Niemals männliche Kompetenzen bezweifeln. Nachdem ihm dann geholfen wurde, nahm ich seine Hand und er ging mit. Ohne Fragen - einfach so. Wir gingen auf die Tanzfläche, waren Fremde und gleichzeitig so vertraut, dass es unheimlich war. Und dann tanzten wir und hörten gar nicht mehr auf. Stunde für Stunde. Musik. Und dann lief mein einstiges Lieblingslied. Snow. Another perfect wonder… hör auf dein Herz und stell den Verstand ab? Irgendwie so. Wir küssten uns. Und dann begann es zu schneien. Und ich dachte, ich wäre im Märchen. Und im Gegensatz zu Uwe küsste dieser junge Mann wie ein Gott und besser. Wir waren dann oben und redeten. Ich erfuhr, dass er Emmo hieß. Fand den Namen toll. Fand ihn toll. Ich weiß nicht, ob es Liebe auf den ersten Blick war. Mein Herz war immer noch nen wenig beschädigt. Aber Emmo küsste alle Sorgen hinfort. Machte einem Komplimente und gab einem das Gefühl, das wundervollste Mädchen auf der Welt zu sein. Immer wenn er lächelte, stand meine Welt für einen Moment still. Der Abend ging zuende. Man ging voneinander ohne Nummer, nur mit dem Namen und der Abmachung, sich nächsten Freitag wiederzusehen. Die letzte Schulwoche brach an. Man war glücklich. Es wurde wieder Freitag. Lena und ich mit Sonnenbrillen und Blumen im Haar um 23 Uhr auf dem Weg zu dem Haus mit dem blauen Zaun. Und Nicole, die einen unterwegs anhielt, nur um einem zu sagen, dass gewisser Emmo sich die ganze Woche nach einem erkundigt hätte. Es ist dieses Gefühl von genau diesem Moment, was bis heute im Herzen lebt. Dieser eine dumme Gedanke: “Er hat mich nicht vergessen.” Man trank mit Lena Sperma getarnt als Pinacolada. Man saß am Tresen und war fröhlich. Und dann, dann endlich kam er da lang, auf einen zu, lächelte… und fragte “Soll ich nochmal vorbeilaufen?” und man lächelte ebenfalls, nahm seine Hand und fragte “Tanzen?” und man hatte einen weiteren mehr als wundervollen Abend. Schon mal 3 STUNDEN am Stück geküsst? Alter, man kann wirklich Muskelkater in der Zunge bekommen, ich schwörs!!! Es war die Nacht, wo die Osterferien begannen. Es war die Nacht, wo mir zum ersten Mal ein Mensch “Ich liebe dich.” sagte. Und als ich ging, gab er mir seine Nummer und ne Verabredung für den nächsten Abend. Und dann ging man, er winkte einem zu und lächelte… und man kam sich wirklich vor wie im Himmel… mehr als im Himmel… Lena schlief bei einem und man quatschte und quatschte und als sie dann morgens ging, wünschte sie einem einen wunderschönen Abend. Ich werde nie vergessen, wie sie Emmo fragte, ob wir denn jetzt zusammen seien und er sagte “Das hoff ich doch mal…” und wie sie dann sagte “Ihr seidn tolles Paar.” Es war der letzte Märztag. Es war unser erstes richtiges Date. DVD-Abend. Die andere Nicole holte mich dann also bei Deichmann ab. Und unterwegs telefonierte er mit ihr, ob sie mich auch wirklich abgeholt hätte. Er hatte sogar sein Zimmer aufgeräumt. Und dann sah ich zum ersten Mal, wo er wohnt. Der Depp machte natürlich die Tür nicht auf. Irgendwann kam er dann nach unten. Einer der vielen unendlichen Momente, die ich nie vergessen werde… wie ich ihn zum ersten Mal bei Tageslicht sah… wie er noch schöner aussah… wie mein Herz schneller schlug… wie er auf mich zukam… und wir uns nicht küssten, sondern nur vorsichtig in den Arm nahmen und wie ich leise und so voller vieler Gefühle “Hi” sagte… Der Mann roch so gut, als wäre sein Zweitname DOUGLAS… Wir guckten SAW - Horrorfilme… es wurde geredet und geredet, aber alles, was ich die ganze Zeit ansah, war er. Und wie ich dann dachte “So jemand Wundervolles kann doch unmöglich dein Freund sein.” Irgendwann schlief Nicole ein. Ich saß hier. Er saß dort. Und was dort in der Luft lag, ist nicht in Worte zu fassen. Ich hab mich im Laufe der so kurzen Zeit in sovieles an ihm verliebt. Zum Beispiel in eben genau diese Schüchternheit in jenem Moment. Wie wir 1 Meter auseinander saßen auf seiner Couch. Und wie ich dann seine Hand nahm und man da erst verspürte, wie SEHR er einem in nur 24 Stunden gefehlt hatte. Wie er mich dann küsste und küsste und küsste… Ich hab in seiner Nähe ein solches Vertrauen verspürt, dass es fast beängstigend war. Irgendwann wurde Nicole wach, ging nach Hause und nahm mich vorher noch einmal in den Arm. Emmo kam wieder nach oben und es wurde…

April

Man trifft Entscheidungen im Leben. Immer für oder gegen etwas. An jenem Abend war es die Entscheidung für oder gegen Sex. Ich entschied mich gegen Sex. Ich tat so, als würde ich schlafen, als er wieder nach oben kam. Wie er noch eine rauchte. Selbst wie er rauchte, liebte ich an ihm. Und dann kam er zu mir, legte sich zu mir und nahm mich in den Arm. In meinem ganzen Leben hab ich nie einen Menschen so sehr gewollt wie Emmo in jener Nacht. Und doch hatten wir keinen Sex. Und wie merkwürdig, dass es die schönste Nacht meines Lebens bis dahin war. Ich hab mich nie so geliebt gefühlt. In seinen Armen einzuschlafen war mehr als nur Liebe. Es fühlte sich an, als hätten sie all das Glück eines ganzen Universums zu mir geschickt. Irgendwann dann schlief er. Ich war wach. Schaute mich in seinem Zimmer um. Es war hell, weil er immer mit Fernseher an schlief. Und er war so schön, wenn er schlief, dass ich vor Glück fast geweint hätte. Da lag etwas unglaublich Kindliches in seinen Gesichtszügen, wenn er schlief. Ich sah Frieden, wo gar keiner war. Es war so wundervoll, dass es schon wehtat. Darum legte ich mich auf das andere Sofa und schlief dort. Am nächsten Morgen war das Erste, was ich sah, der Mann meiner Träume. Und trotzdem ging ich. Fluchtartig. Und wie er mich fragte, ob wir die Tage was zusammen unternehmen könnten. Als ich nach Hause fuhr, hatte der Frühling auch in meinem Herzen begonnen. Und dann kam minnische Blödheit. Ich hatte den Zettel mit seiner Nummer verlegt. Und konnte ihn nicht anrufen. Musste bis Donnerstag warten. Gründonnerstag. Tanzen mit Lena und Co. Keine 5 Minuten und ich sah ihn. Entschuldigte mich. Er nahm dann meine Hand und ging mit mir nach oben und sagte, er hätte schon gedacht, er hätte was falsch gemacht, weil ich mich nicht gemeldet hatte, weil ich auf dem anderen Sofa geschlafen hatte… und dann sagte ich “Nein du hast nichts falsch gemacht…” In jener Nacht wurde er bedroht. In jener Nacht ging das Chaos los. Ich werde nie vergessen, wie ich mich zwischen ihm und den Typen stellte, wie ich riesige Angst um ihn hatte, wie er zu mir sagte “Jasmin, ich muss rausgehen…” und wie ich sagte “Nein Emmo, musst du nicht…”, wie wir Hilfe bekamen und rannten. Und diese eine Sekunde. Wo er fragte “Ich muss hier weg, nach Hause, kommst du mit?” Du hast also eine einzige Sekunde Zeit zu entscheiden. Und das kann nur das Herz. Und das sagte “Ja.” Taxifahren. Einmal zur Tanzschule. Die ganze Zeit über hielt er meine Hand. Wir redeten. Über den Abend. Bei ihm Zuhause. Es war Nacht. Wir waren beide betrunken. Und verliebt. Und dann kam die absolut geilste Methode, die ich je erlebt hab, um nen Mädel bzw. die eigene Freundin rumzubekommen. Wir waren in seinem Wohnzimmer. Der Fernseher lief. Und dann sagte er “Wollen wir rübergehen ins Schlafzimmer? Da ist der Fernseher größer.” Naja, auf jeden Fall war im Schlafzimmer nicht nur der Fernseher größer *sfg* Ja, ich weiß, ich bin versaut. Sex. Sex. Sex. Emmo wird für immer was Besonderes sein. An ihm war einfach alles perfekt. Am nächsten Morgen hätte ich vor Glück platzen können. Es war der glücklichste Moment in meinem ganzen Leben. Ich werde nie vergessen, wie er sagte “Ich kann nicht genug von dir kriegen.” und wie er mich nie mehr gehen lassen wollte. Wieviel wir lachten. Über die Uhren, die alle falsch gingen. Über seine Eltern, die am Karfreitag frühmorgens mit der Bohrmaschine hantieren mussten. Und dann bin ich gegangen. Und er sagte, er ruft an. Wollte mir sogar sein Fahrrad mitgeben. Die Welt war wundervoll. Ich lief nach Hause. Freitagmorgens um 10 Uhr… und es war kein Mensch auf den Straßen. Nur Minnie. Und ihr Herz.

Cut.

Wenn man am meisten hat, kann man auch am meisten verlieren. Wenn man am glücklichsten ist, fällt man am tiefsten. Wenn man am meisten liebt, kann es am meisten wehtun, wenn einem das Herz gebrochen wird.

Er rief nicht an.

Meine Welt ging unter. Aus einem Märchen wurde ein Albtraum. Liebe war böse.

Eine Woche ging rum. Man verbrachte irgendwie die Ferien. Tausend Fragen und doch immer nur die eine Frage: WARUM? Ich weiß es bis heute nicht.

Sonntag ging ich zu ihm. Zur Rede stellen. Und Verzeihen ohne Streiten. Ein wundervoller Nachmittag. Kirschbäume. Und die schönsten Küsse der Welt. Abends ging man dann mit dem Sonnenuntergang nach Hause und dachte, die Welt wäre wieder heile. War sie aber nicht. Es blieb, wie es war. Still. Schule ging wieder los. Man vergeigte Klausuren. Und fiel. An Betsys Geburtstag, am 24.April, ging man zu ihm. Er war nicht da. 3 Stunden mit den Eltern verbringen und auf ihn warten. Kurz mit ihm telefonieren. Gegen Mitternacht kam er nach Hause. Man ging hoch. Und redete. Stundenlang. Und dann fragte ich ihn, ob wirs lassen sollen. Ob ich was falsch gemacht hätte. Er sagte NEIN. Es kam noch kurz Besuch. Dann war es 1 Uhr nachts. Ich hätte nach Hause gehen sollen. Er war nicht gut für mich. Er kannte die falschen Leute. Sein Leben war ein Chaos. Ich liebte ihn trotzdem. Mehr als zuvor. Wir saßen beide auf seiner Matratze im Wohnzimmer und gaben seinem kleinen “Besser gehts nicht”-Hund buntes Hundefutter und waren für diese kurzen Momente wieder ein ganz normales Paar. Ich hätte gehen sollen. Ich hätte mein Herz damit gerettet. Stattdessen nahm ich die Sternendecke und legte mich zu ihm. Wir schauten uns an und bei Gott, wir wussten, dass es nicht gut enden würde, dass da keine Zukunft wartete, dass das Leben mächtiger war… und trotzdem küssten wir uns. Das war alles, was uns blieb. Diese eine letzte Nacht. Kein Mensch, der nicht in einer solchen Situation gewesen ist, weiß wie sich das anfühlt. Was das mit dem Herzen macht. Es treibt dich an Grenzen. Es treibt dich an mehr als an Grenzen. Du liegst dort. Es ist Nacht. Und neben dir ist der Mann, den du mehr als dein Leben liebst. Und du weißt… du weißt… wenn es Morgen wird, wirst du ihn für immer verlieren. Zeit. In meinem ganzen Leben hab ich die Zeit nie so gehasst, wie in jener Nacht. Es war nicht nur Sex. Es war soviel mehr als das. Wie legst du in nur eine Nacht all die Leidenschaft, die euch noch gegönnt gewesen wäre? Geht das? Es geht. Ich habs erlebt. Als wir schlafen wollten, legte ich mich weg von ihm, weil ich das Gefühl hatte, es nicht zu ertragen. Dann schaute er mich an und zog mich zu sich, strich mir die Haare aus dem Gesicht, küsste mich auf die Stirn und hielt mich so fest, als würde keine Macht der Welt uns je wieder trennen können. Und dann schlief er ein. Ich hab kein Auge zugetan. “You know that you love someone when you can watch him sleep all night.” In jenen Stunden hab ich alles, was ich war, an ihn verloren. All mein Herz. Ich lag da und war glücklich und traurig zugleich. Glücklich weil ich bei ihm war. Traurig weil ich das Ende wusste. Ich hab Gott angefleht, dass nie Morgen wird. Gott mag mich nicht. Es wurde Morgen. Er ging. Und gab mir jenen letzten Kuss, den ich den Rest meines Lebens nicht mehr vergessen werde. Und dann wurde es still. Ich war dort in seinem Zimmer. Er war zur Arbeit. Ich hatte frei. Ich schaute ein letztes Mal aus seinem Fenster im 3.Stock, machte dann die Betten, schaltete den Fernseher aus, suchte meine Sachen zusammen, ging nach unten, verließ das Haus und schloss die Tür…

Mai

Der 1.Mai wurde mit Lena und Co gefeiert. Ohne Emmo. Emmo gab es nicht mehr. Alle lachten, hatten Spaß, ich hatte das Gefühl zu sterben. Man hatte nicht irgendwas verloren. Man hatte vielleicht die Liebe seines Lebens verloren. So fühlte es sich zumindest in dem Moment an. Als ich in der Nacht die Auffahrt zu meinem Zuhause hochlief, wusste ich es. Das war der Moment, wo ich jene Entscheidung traf. Dass ich ohne Emmo nicht leben kann. Dass ich ihn so sehr liebe, dass ich mich wie lebendig begraben fühle. Dass ich diese Stadt nicht mehr ertrage. Dass ich ans Meer fahren werde. Allein. Es verging eine Woche, in der ich so tat, als sei nichts. Die Welt drehte sich weiter, während sie für mich stehengeblieben war. Und alle liefen mit weiter. Nur ich stand da. Und fühlte mich wie der einsamste Mensch auf der Welt. Am 7.Mai nahm ich morgens meinen Rucksack, ein bisschen Geld, zu Essen und zu Trinken, ein paar Klamotten und mein Handy. Ich verabschiedete mich einzig von Amy. Von allen anderen hatte ich mich verabschiedet, ohne dass sie es wussten. Rücksicht, Mitgefühl, Vernunft… das alles empfand ich nicht mehr. Nur noch Schmerz, Sehnsucht und Fernweh. Und dann ging ich nicht zur Schule. Ich ging zum Bahnhof. Kaufte ein Ticket für Hamburg. Und wartete eine Stunde auf meinen Zug. Ein hübscher Punker mit roter Brille sprach mich an. Begegnungen. Und als ich dann im Zug saß und aus Leer rausfuhr… das war ein Gefühl, als hätten sie dir tausend Fesseln vom Herzen genommen. Einfach nur noch weg. Weg aus Leer. Weg von Emmo. In Bremen stieg ich um. Kam in Hamburg an. Kaufte von meinem letzten Geld das Ticket nach Kiel. Ostsee. Mein Zuhause. Nach vielen Stunden kam ich an. Stieg aus. War alleine ohne Geld in einer fremden Großstadt. 3 Minuten nach meiner Ankunft wollte das Schicksal mir helfen. Das Erste, was durch die Lautsprecherboxen kam, war “Der nächste Zug fährt in 5 Minuten ein und fährt weiter Richtung Schleswig.” Daves Zuhause. Das wäre meine Rettung gewesen. Schleswig war nur noch Minuten von mir entfernt. Mein bester Freund war greifbar nahe. Und ich weiß nicht warum ich dann tat, was ich tat… ich stieg nicht ein und verließ den Bahnhof. Hörte die erste Möwe. Meer. Als ich an der Ostsee war, musste ich weinen. Ich stand dort in Kiel, Meerwasser vor mir und soviele fremde Menschen… und ich weinte und weinte. Ich kümmerte mich nicht, was die Menschen dachten. Ich weinte und ich lief. To only God knows where… Mein Weg führte mich gegen Nachmittag zur Kieler Hochbrücke. Und es wäre ein Leichtes gewesen zu springen. Ich wäre frei gewesen. Aber wenn man denkt, dass man schwanger ist, bringt man es nicht übers Herz, auch das eigene Baby mitumzubringen. Ich drehte um und ging zurück. Es wurde abends. Ich saß am Wasser. Pärchen. Überall. Es wurde dunkel. Es wurde gefährlich. Es wurde kalt. Ich ging zu den Wäldern und schlief dort. Unter freiem Himmel. Und weinte. Las all die SMS, die ich bekommen hatte. Hörte meine Mutter auf meinem AB weinen. Ich weinte und weinte. Say It Right. Nelly Furtado. Damit ich keine Angst hatte. Um 5 Uhr morgens ging ich zum Wasser. Sonnenaufgang. Und dann begann es in Strömen zu regnen. Ich hatte keinen Schirm. Man konnte sich nicht unterstellen. Ich war 50 km gelaufen und es lagen nochmal 12 km vor mir. Mir war kalt, mir tat alles weh und ich weinte. Und lief weiter. Immer weiter. Richtung Bahnhof. Stieg in den Zug und fuhr nach Bremen. Und dort verbrachte ich den restlichen Tag. Dann saß ich stundenlang am Bahnhof. Bis es abends wurde. Ich nahm den letzten Zug nach Hause. Als es schon längst dunkel war. Zuhause gab es Sterne. Ich fuhr heim, schlich mich ins Haus und schlief ein…

Aus Liebe tut man die verrücktesten Dinge.

Dafür gibt es eine Entschuldigungen, keine Ausreden, keine wirklichen Begründungen. Man tut es, weil einem danach ist. Weil es zu helfen scheint. Weil es einem richtig erscheint. Weil man denkt, man kann davonlaufen. Vor seinem Leben.

Kann man aber nicht.

Am 13.Mai, sonntags, haben Emmo und ich es beendet. Er hat mich ein letztes Mal in den Arm genommen. Er hatte versucht, mich in Kiel zu erreichen. Er liebte mich nicht. Er liebte immer noch seine Exfreundin. An jenem Nachmittag wollte ich sterben. Ich bin weinend auf offener Straße zusammengebrochen, war stundenlang im Schlosspark spatzieren und nachts 15 Minuten vor Mitternacht haben er und ich das letzte Mal miteinander geredet. Uns gestritten. Um 10 Minuten vor Mitternacht ist er mit einem “Gute Nacht” davongefahren. Um 5 Minuten vor Mitternacht wollte ich mich vor den Zug schmeißen. Um Mitternacht lag ich zu Hause im Bett und fühlte gar nichts mehr.

Am nächsten Tag bin ich zur Schule gegangen.

Ab da hatte die Hölle Gestalt angenommen. Ich weinte jeden Morgen vor der Schule, ich weinte wenn ich von der Schule nach Hause kam und ich weinte die ganze Nacht. Jede Nacht. Und das für Monate… Minnie gab es nicht mehr. Es gab nur noch Dave. Der immer da war. Und es gab Familie und Freunde. Es gab großartige Freunde, die Welten in Bewegung setzten. Aber den Schmerz konnte sie mir nicht nehmen.

Juni

Ich trank und trank. Alkohol war das Einzige, was wirklich half. Für Stunden tat es nicht mehr weh. Man bekam nichts mehr mit. Man wollte nichts mehr mitbekommen. Man wollte sterben. Man schrieb an Gott einen 12seitigen Brief, dass er einen erlösen soll. Man meldete sich beim Vater. Man tat die verrücktesten Dinge. Man wurde sarkastisch, bösartig, wütend. Letztendlich war man nur mehr verletzt, als man sich überhaupt vorstellen kann. Tag für Tag verging. Der Sommer war da. Aber ich nicht mehr. Nur noch der Geist von einem. Und so beschloss man zu sterben. Verabschiedete sich vom Leben und freundete sich mit dem Tod an. Langsam. Man hatte nichts mehr zu verlieren…

Juli

Am 2.Juli, an Amys Geburtstag besuchte man im Schlosspark bei der Evenburg mit Klassenkameraden das Shakespeare Theaterstück SOMMERNACHTSTRAUM. Und es war wunderschön. Man lachte. Man lachte… Es war wie ein Zauber für eine Nacht. Als würde Shakespeare mir etwas schenken, obwohl er schon längst tot war. Hoffnung. Hoffnung? Magie? Ich weiß es nicht. Irgendwann ging man wieder feiern. Aber nur einmal. Frank spendierte einem eine Fanta-Cola. Und auch er schenkte mir etwas. Ein Lächeln. Man redete stundenlang mit Dave. Man hatte Sommerferien. Und reiste. Hamburg, Bremen, Wilhelmshafen, Norddeich… Rastlosigkeit, Fernweh. Man ließ sich vom Meer helfen. Und dann kam jener Tag. Wendepunkte im Leben. Das war einer davon. Geburtstagsparty von Lena. Man trank Korn pur auf ex. Warum? Weil SNOW angefangen hatte zu spielen. Weil es ab jenem Moment mehr wehtat als in all den Monaten. Man fuhr betrunken mit dem tollen Honda Civic. Man wollte sterben. Sich umbringen. Man hasste sich selbst so sehr. Und dann wollte dieser Wilko was von einem und schickte seinen Kumpel vor. Ich redete kurz mit ihm. Man trank was zusammen. Man tanzte. Dann stand man draußen am Feuer. Und da war soviel Selbsthass, Wut, Traurigkeit, Verletztheit, Todessehnsucht. Man küsste ihn, nur um zu gucken, ob man es noch konnte. Küssen reichte nicht. Man zog ihn fort von dort. Ging zu den Wiesen… weit weg von SNOW… und schlief mit einem völlig Fremden bei Vollmond. Sex ohne Liebe. Onenightstand. Das, was man nie wollte. Man wurde zu dem, was man einst immer verachtet hatte. Man ließ sich von diesem Typen vögeln, weil man kein Selbstwertgefühl mehr hatte und weil es das erste Mal seit Monaten war, dass ich wieder Leben empfand. Und darum bin ich Wilko aus völlig absurden Gründen dankbar. Er ließ mich wachwerden. Ich ließ mich nach Hause fahren. Und weinte. Das war der zweite Tiefpunkt in meinem Leben. Ich war weiter als ganz unten angekommen. Ich wäre fast gestorben. Und dann war da wieder Schicksal. Ich bekam eine SMS. Ebenfalls von einem Fremden von der Party.

August

Am Donnerstag drauf, am Geburtstag meiner Schwester, fuhr ich an den Sonnensee und wollte mich umbringen. Aber ich konnte nicht, weil Dave da war. Weil Dave das nicht wollte. Weil da etwas in mir war, was noch immer kämpfte.

Am Samstag ging ich mit dem Mann aus, der mir die SMS geschickt hatte. Holger. Simpsons. Noch am selben Abend kamen wir zusammen. Aber er war anders. Liebevoller. Er wurde mein Freund. Ich hatte wieder einen Freund. Ich hatte kein Selbstwertgefühl mehr, aber ich hatte einen Freund. Und er war so verliebt in mich. Und ich war so ein Miststück. Ich hasste mich so. Das schlechte Gewissen schien mich aufzufressen. Man ging auf eine Party, hatte eine wundervolle zweite Nacht im Wohnwagen, er hatte einem “Ich liebe dich.” gesagt. Und man selbst stand überall und nirgendwo. Noch am selben Tag schrieb man ihm die Wahrheit. Wer man wirklich war, früher war, geworden war. Man rechnete mit allem, aber nicht damit, dass er blieb. Das war das erste Mal, dass ich ihn anfing mit meinem kaputten Herzen zu sehen. Als er blieb. Obwohl er wusste, wer ich war. Und man machte es ihm so schwer, man war so wütend, man war so hin- und hergerissen. Man liebte Emmo. Aber je liebevoller Holger war, je mehr Mühe er sich gab, je öfter man mit ihm schlief, ihn küsste, bei ihm war… es wurde besser. Man begann ihn zu schätzen. Man fing an, es zu lieben, wenn er da war. Und dann fing die Schule wieder an. Alltag. Man hatte sich nicht umgebracht. Man machte weiter mit dem Leben. Holger war ja jetzt da. Für einen da. Und hielt einen von Dingen ab, ohne es zu wissen.

September

Mein Leben wurde “normal”. Schulalltag. Familie. Mit Freunden weggehen. Der Freund. Und wundervolle Erinnerungen, die man mit ihm machte… immer phantastischerer Sex… und dann rannte man gegen nen Grill und brachte sich ungewollt fast um. Jo. Alter, meine Fresse, wieso muss immer mir sowas passieren, mh? Ich hab nun ne Narbe auf der Stirn. Wegen einem Grill. Verfluchte Scheiße, man. Man hatte erste Streits, aber auch Versöhnungen. Die Selbstzerstörungsphase ließ man irgendwie hinter sich…

Oktober

Holger hatte Geburtstag. In den Herbstferien. Es war immer noch nicht leicht. Dann hatte Dave Geburtstag. An jenem Tag ging die Beziehung zu Holger fast kaputt. 2 Tage vor unserem Urlaub. Ich glaub, da begriff ich erst, wie wichtig er mir geworden war. Und dann kam unser Urlaub. Hamburg, Rostock und Berlin. 5 Tage. 5 absolut wundervolle Tage. Alles, was ich so sehr liebte. Alster, Ostsee, Knut. Und er. Bei mir. Ich hab mich in den 5 Tagen endlich wirklich richtig in ihn verliebt. In jenem Urlaub konnte ich das erste Mal auf sein “Ich liebe dich.” ein “Ich dich auch.” erwidern. Ich war frei dort. Ich war… ja ich war glücklich. Und ich werde diese 5 Tage niemals vergessen. Ich werde nie aufhören, ihm dafür dankbar zu sein.

November

Es ging mir wieder gut. Ich schrieb wieder gute Noten, hatte Spaß am Leben, lachte wieder ehrlich. Emmo tat nicht mehr so weh. Holger sorgte dafür, dass es mir besser und besser ging. Der ganze November war trotz dass es November war merkwürdig schön. Meine beste Freundin Mariam hatte Geburtstag. Alles war irgendwie wieder ins Lot gekommen.

Dezember

Die Weihnachtszeit hatte begonnen. Die letzten Schulwochen gingen rum. Man hatte schöne Abende. Und alles schien perfekt. Aber Amor hasst einen. Man darf nicht glücklich sein. 2 Wochen vor Weihnachten schien die Beziehung vor dem Ende zu stehen. Alles wurde wieder wach und eine Angst wurde ins Leben gerufen, die gar nicht in Worte zu fassen ist. Zweimal überlebt man so eine Hölle nicht. Es gibt Menschen, die werden immer um ihr Glück kämpfen müssen. Selbst wenn sie keine Kraft mehr haben. Ich bin einer davon. Und ich hab drum gekämpft. Und hoffentlich gewonnen. Weihnachten war schön. An Weihnachten konnte ich endlich wieder “Ich liebe dich.” sagen. Und nun naht Silvester… und 2008…


Warum macht Leben sowas mit einem? Was ist der Sinn? Ich glaube, ich werde es nie verstehen. Warum soviel von mir zerstört werden musste, damit ich erfahre, wer ich bin. Warum man wegen Liebe so leiden muss. Warum man vor lauter Rastlosigkeit reist, nur um nach Hause zu fahren am Ende. Warum es immer das Bittersüße sein wird, was am meisten schmerzt. Und warum wir uns in jene verlieben, in die wir uns verlieben…

Und weil die Antworten auf die Fragen zu gewaltig wären, machen wir es anders und stellen Fragen, auf die wir Antworten haben, nämlich die versprochene…

Minnische Oscarverleihung 2007…

Weil 2007 auch Tolles und Schönes und Wundervolles und Unvergessliches hatte…

Songs des Jahres

Was wäre Leben ohne Musik? Das sind vielleicht nicht die besten Songs des Jahres und es sind auch nicht alles Songs von diesem Jahr, aber es sind die Lieder, die mich begleitet haben durch 12 Monate…

1.) Terra Naomi - Say It´s Possible

Tell me that you won’t let go

->

Weil sie mir zeigte, dass so unterschiedlich wir Menschen auch alle sind, es einen Herzschlag gibt und sei es nur einer, der bei uns allen im Gleichklang schlägt.

2.) Norah Jones - It´s Not Too Late

I’ve seen people try to change
And I know it isn’t easy
But nothin’ worth the time never really is

It’s not too late for love

Das Lied meines Lebens.

3.) Red Hot Chilli Peppers - Snow

People need the cover of another perfect wonder
Where it’s so white as snow

Ich werde es nie wieder hören, aber ich werde mich für immer dran erinnern.

4.) Bruce Springsteen - Magic

So leave everything you know
Carry only what you feel

Es hat mir den November verzaubert.

5.) Nelly Furtado - Maneater

And when she walks she walks with passion
When she talks, she talks like she can handle it

Ein Lied. Ein Tanz. Ein Mann. Eine Erinnerung.

6.) Justin Timberlake - What Goes Around Comes Around

What goes around, goes around, goes around
Comes all the way back around

Osterfeuer. Und dieses Lied, das so wahr ist.

7.) Bloc Party - I Still Remember

You said “it’s just like a full moon”

Keinohrhasen. Und ein großartiger Song.

8.) Ich & Ich - Stark

Und du glaubst, ich bin stark und ich kenn den Weg
Du bildest dir ein, ich weiß wie alles geht

Ein Geschenk von Nadine. Weil es passte.

9.) Kate Nash - The Nicest Thing

I wish that you knew when I said two sugars, actually I meant three

Einfach nur traurig wunderschön <3

10.) Damien Rice - 9 Crimes

Is that alright, is that alright?

Damien Rice halt.

11.) Linkin Park - Shadow of the Day

Sometimes solutions aren’t so simple
Sometimes goodbye’s the only way

Das Lied schenkte Tinchen mir nach meiner Reise. Und ich hätte nie gedacht, dass Linkin Park mich zum Weinen bringen kann ;)

12.) Jack Johnson - If I Had Eyes

Sometimes time doesn’t heal
No not at all
It just stands still
While we fall
In or out of love

Der Text. Manchmal liebt man Lieder wegen dem Text.

13.) Flipside - Angel

It’s been a long road so hard and cold
But you keepin’ me warm with your heart of gold

Autobahnfahren während des Urlaubs. Und dieses Lied…

14.) Joss Stone - Tell Me What We’re Gonna Do Now

Oh forgive me if I get to shy but
Maybe you’re the reason why
I’m feelin’ butterflies

Auf dem Weg von Emmo nach Hause. Verliebtheit. Schmetterlinge. Joss Stone.

15.) The Thrills - No More Empty Words

Someday I’ll rise up again and try to make something in my life

Die liebste Lieblingsband vom besten Freund.

16.) Katie Melua - In My Secret Life

I do what I have to do
To get by

Neues Album. Und dieses Lied. Ich mags irgendwie.

17.) Ville Valo - Summerwine

Strawberries cherries and an angel’s kiss in spring
My summer wine is really made from all these things

Hunderte Male gehört. Frühling 2007. Summerwine.

18.) Paolo Nutini - Autumn

Autumn leaves under frozen souls

Was wäre ein Herbst ohne dieses Lied?

19.) Mat Kearney - All I need

The walls are shaking

Toll wegen der letzten Minute.

20.) Timbaland - The Way I Are

Can you handle me the way I are?

Timbaland = großartig!!!

21.) Gwen Stefani - The Sweet Escape

And I could be your favorite girl

Tanzen. Lachen. Emmo. Und es war das falsche Lied. Insider ;)

22.) Band of Horses - The Funeral

The dead leaves, they are alive
For they don’t have trees to hang their hearts

Dave (07:31 PM) :
jasmin
Dave (07:31 PM) :
ich habe ihn dir noch gar nicht gezeigt
Dave (07:31 PM) :
den neuen soundtrack meines lebens
Dave (07:32 PM) :
ich liebe das lied so
Dave (07:37 PM) :
ich finde das lied trifft was wir 2 so durchleben oder haben
Dave (07:37 PM) :
die letzte zeit
Dave (07:37 PM) :
textlich nicht ganz, aber der klang
Dave (07:37 PM) :
der machts
Minnie (07:37 PM) :
ja…
Dave (07:38 PM) :
ich finde das lied ist der wahnsinn

23.) Donna Lewis - I Could Be The One

I could be your sea of sand
I could be your warmth of desire
I could be your prayer of hope
I could be your gift of everyday

I could be your tide of heaven
I could be a hint of what’s to come
I could be ordinary
I could be the one

I could be your blue eyed angel
I could be the storm before the calm
I could be your secret pleasure
I could be your well wishing well
I could be your breath of life
I could be your European dream
I could be ordinary
I could be the one

I would lie here in the darkness
I would lie here for all time
I would lie here watching over you
Comfort you
Sing to you

I could be your worry partner
I could be your socialite
I could be your green eyed monster
I could be your force of light
I could be your temple garden
I could be your tender hearted child
I could be ordinary
I could be the one

I would lie here in the darkness
I would lie here for all time
I would lie here watching you
Comfort you
Sing to you

Will I ever change the journey
Will the hushed tones disappear
Oh little Rita
Let me hold you
Oh little Rita
Let me love you

I could be your leafy island
I could be your thunder in the clouds
I could be your dark enclosure
I could be your romantic soul
I could be your small beginning
I could be your soothing universe
I could be your ordinary
I could be the one

I could be your ordinary
I could be the one

I could be your ordinary
I could be the one

Ich hatte alles schon fertig mit den Songs. Und dann hab ich was wiedergefunden, was ich fast vergessen hatte. Weil ich es vielleicht vergessen musste, damit es nicht wehtut. Am 13.Mai hat mir jemand Fremdes, der sich bis heute nicht geoutet hat, mir ein Lied geschenkt. Es war frühmorgens. Die Sonne schien. Frühling. Ich machte dieses Lied an. Und ich weiß auch nicht. Ohne dieses Lied, ohne diese eigentlich völlig unbedeutende Kleinigkeit, hätte ich nicht die Kraft gefunden, zu ihm zu gehen, um zu kämpfen und letztendlich um zu verlieren. Am traurigsten Tag meines Lebens lief das schönste Lied, das ich je gehört hatte. Und seit jenem Tag hab ich es nie wieder übers Herz gebracht, es zu hören. Ich hatte dieses Lied vergessen gehabt. Bis heute. Heute hab ichs wiedergefunden.

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Alben des Jahres

1.) Nelly Furtado - Loose

2.) Kate Nash - Made Of Bricks

3.) Feist -The Reminder

4.) Justin Timberlake - FutureSex/LoveSounds

5.) Katie Melua - Pictures

6.) Norah Jones - Not Too Late

Filme des Jahres

Hier sind natürlich nur von mir geschaute Filme aufgelistet *g*

1.) Fluch der Karibik 3

JACK SPARROW!!! Wem sonst gebührt die 1, wenn nicht ihm???

2.) Keinohrhasen

Mein neuer Lieblingsfilm. Einfach wundervoll lustig und romantisch und toll und der Hase erst und hach… ANGUCKEN!!!

3.) Transformers

Irgendwie toll!!!

4.) American Gangster

Zwar zu lang und zuwenig Action, aber Herr Washington spielt große Klasse!!!

5.) Harry Potter und der Orden des Phoenix

Selbst wenn ich den blöde Harry nicht mag, Kino war ganz gut =)

6.) Rush Hour 3

Auf jeden Fall lustig. Auch wenn man erst 2 Jahre später erkennt, dass es der Eiffelturm ist *g*

7.) Das Bourne Ultimatum

Okay.

8.) Ratatouille

Lustige kleine Ratte, die man sich wohl anschauen kann.

9.) Mr. Bean macht Ferien

Jaaaaaaa, ich oute mich, ich war da im Kino - und ich habe gelacht!!!

10.) Die Simpsons - Der Film

Der Film unseres ersten Dates, nicht wahr Schatz? Bzw. der Film ist nur deshalb auf dem letzten Platz, weil ich bis heute nicht weiß, worums da ging und ich nicht so ganz wirklich was vom Film mitbekommen habe *sfg*

Filmzitate des Jahres

1.) Duprey: “Because there really aren´t any more Audrey Hepburns out there, are there?”

(Ich, Du und der Andere)

2.) Anna: “Wenn er keine Ohren hat, isses kein Hase!”

(Keinohrhasen)

3.) Jack Sparrow: “Nicht bewegen! Ich hab mein Gehirn verloren.”

(Fluch der Karibik 3)

4.) Homer: “…danken wir Gott für diesen appetitlichen…PENIS!”

(Die Simpsons - Der Film)

5.) Arthur Abbott: “Iris, in the movies we have leading ladies and we have the best friend. You, I can tell, are a leading lady, but for some reason you are behaving like the best friend.”

Iris: “You’re so right. You’re supposed to be the leading lady of your own life, for god’s sake!”

(Liebe braucht keine Ferien)

Bücher des Jahres

1.) In meinem Himmel - Alice Sebold

“In der Schneekugel auf dem Schreibtisch meines Vaters befand sich ein Pinguin, der einen rotweißgestreiften Schal trug. Als ich klein war, pflegte mein Vater, mich auf seinen Schoß zu ziehen und nach der Schneekugel zu greifen. Er stellte sie auf den Kopf, sodass sich der ganze Schnee oben sammelte, und drehte sie dann schnell um. Wir sahen beide zu, wie der Schnee den Pinguin sacht umrieselte. Der Pinguin war allein da drinnen, dachte ich, und ich machte mir Sorgen um ihn. Als ich meinem Vater davon erzählte, sagte er: “Keine Angst, Susie; er hat ein schönes Leben. Er ist in einer perfekten Welt eingeschlossen.”

2.) Sofies Welt - Jostein Gaarder

“Wir hüpfen in einem seltsamen Märchen herum, Sofie.”

3.) Herzsprung - Ildikó von Kürthy

“Wenn ich mich verliebe, dann in den Falschen. Wenn ich verlassen werde, dann vom Richtigen.”

4.) The Sea - John Banville

“I may go mad here.”

“The past beats inside me like a second heart.”

5.) Effi Briest - Theodor Fonane

“Es kommt dir vor wie ein Märchen und du möchtest eine Prinzessin sein.”

Werbung des Jahres

1.) Ebay

Die mit der gelben Riesenkrake, Alter ist die Werbung geilig toll!!!

2.) Vodafone

Der Typ ist einfach fabelhaft. Den würde ich heiraten, wäre ich nicht schon vergeben.

3.) Sony Bravia

Ich sag nur bunte Osterhasen - sowas findet ne Minnie toll =)

Worte des Jahres

1.) Eigentlich

Dave (09:35 PM) :
EIGENTLICH YEAH :-D
Dave (09:35 PM) :
das wird das wort des jahres 2007
Dave (09:35 PM) :
denn wenn wir mal ehrlich sind..
Dave (09:35 PM) :
du und ich…
Dave (09:35 PM) :
dann ist EIGENTLICH ja auch alles ok :-D :-D :-D

“Eigentlich” ist keiner Wortgruppe zuzuordnen und wird öfter benutzt, als man denkt und nie so oft wie dieses Jahr…

2.) Irgendwann

“das dancingonairhappy wirst du irgendwann wieder erleben. irgendwann kann ewig dauern, aber irgendwann wird irgendwann kommen… just believe.”

Ich hasse und ich liebe dieses Wort. Irgendwann. Utopia. Irgendwann in naher Zukunft.

3.) Flowerpowersüßihasimausimässig?

Kein Kommentar *sfg*

Sprüche des Jahres

1.) “Man ist ja nicht ständig “drin”.”

(Komischerhannoverer)

2.) “Frau Lehrerin, wie lange soll mein ONE-MINUTE-Talk denn sein?”

(Aus Schutzgründen bleibt die Sprecherin anonym *g*)

3.) (Tanja will im Deutschunterricht etwas übers Feuilleton sagen… ihr entfällt das Wort aber… sie also vor dem ganzen Kurs…)

“Na ihr wisst schon, was ich meine: das unaussprechbare F-Wort!”

(Tanja)

4.) “Kann ich Photoshop trotz 512 Trojaners installieren?”

(Angelina)

5.) “Simon ist frisch getrennter Single!”

(Minnie)

6.) “Männer sind zuständig für die einfachen Dinge des Lebens: Bier. Krieg. Reisverschlüsse.”

(Franzi)

7.) “Menschenrechte? Das sind die Rechte der Menschen!”

(Angelina)

8.) “Eigentlich bist du wunderschön.”

(Franks Kumpel)

9.) “Ja ich dachte immer ich bin die einzige Bekloppte, aber bei den Aways fühl ich mich voll verstanden^^ Sorry!”

(Lena)

10.) “Wir möchten zwei Karten für nächsten Mittwoch für “FLUG der Karibik 3″!”

(Minnie)

Dialoge des Jahres

1.) Blondie: “Auf welchen Knopf muss ich drücken?”

Minnie: “Auf den einzigen Knopf, den dieser Automat hat?!”

2.) Friseurin: “Willste nen Kaffee?”

Minnie: “Ja!!!”

Friseurin: “Mit Milch und Zucker?”

Minnie: “Ne mit Zucker und Milch!”

3.) Vollidiot: “Ist zwar unhöflich, aber darf ich dich küssen?”

Minnie: “Ist zwar unhöflich, aber nein, du darfst was viel Besseres, du darfst gehen!”

4.) Angelina: “Mareike hat nen Pferd bekommen und nun braucht sie nen tollen Namen, der mit A anfängt!”

Blondie: “Us 5!”

5.) Chef: “Frau M, Sie haben bei dem Kunden das Lymphdrainagenkissen vergessen!!!”

Minnie: “Oh, und welches hab ich stattdessen hingelegt?”

Chef: “Es wäre schön gewesen, hätten Sie überhaupt eines hingelegt!!!”

6.) Blondie: “Wir könnten auch ne Ziege kaufen…”

Oma: “Ja dann hat man immer schön Eier…”

7.) Holger: “Da istn Nummernschild mit “HH - JH”!”

Minnie: “Ich heiß aber nicht Jasmin!”

8.) Natenbraten: “Musst aufpassen, die Neujahrskuchen krümmeln so…”

Jasmin: “Macht nix… *pause* ist ja dein Tisch!”

9.) Angelina: “Jasmin, die drei Aggregatzustände…?”

Minnie: “Warte, genau: Gas, Wasser und Eis!!!”

Angelina: “Fest, flüssig, gasförmig!!! Und sowas wie DU macht Abi!”

10.) Blondie: “Und wie war dein Schultag?”

Minnie: “Ach weißte, ich bin in Deichmann zusammengebrochen, war bewusstlos, mitten in die Fußgängerzone kam ein Krankenwagen und Rettungsassistenten, ich wurde ins Krankenhaus gebracht, wo ich 1 STUNDE gequält wurde, weil die meinten, ich hätte kein Blut und nun seh ich aus wie´n Vampir, naja und dann wurde ich entlassen mit der Diagnose “Wir können Ihnen nicht helfen!” Jo… und wie war dein Tag?”

Blondie: “Du machst Scherze…?”

Ich: “Nein!”

ICQ-Gespräche des Jahres

1.) Janna <33 (10:06 PM) :
nein… mach southpark an! da kommt die folge wo cartman in kenny steckt
Minnie (10:08 PM) :
*fg
Minnie (10:08 PM) :
wie versaut
Tinschen (10:08 PM) :
LOOOOOOOOOOOOOOOOOL
Tinschen (10:08 PM) :
nein SO is das nciht gemeint xD

2.) Thorsten (04:19 PM) :
sex
Minnie (04:21 PM) :
gerne, aber nicht mit dir ;)

3.) Angelina (04:00 PM) :
wenn man schreiben will “Sydney ist nicht die hauptstadt von australien ,sondern Canberra.
Minnie (04:00 PM) :
dann schreibt man:
Minnie (04:00 PM) :
Sydney isn´t the capital from Australia, Cranberry is!

STUNDEN später…

Angelina (07:03 PM) :
DU hast mich fast dazu gebracht, in meinem Englischreferat zu sagen, dass eine Preiselbeere (”Cranberry”) die Hauptstadt von Australien ist… Jasmiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin!

4.) Ina (08:48 PM) :
ja aber beim teufel is es ja warm und im himmel lebt gott und die engel und die engel kann man ja ohne leerzeichen machen, weißt ja … ich laber scheiße … du steckst an -__-

5.) serkan (10:11 PM) :
bist du etwa katolisch?
Minnie (10:11 PM) :
ne minnisch
serkan (10:11 PM) :
kenne ich nicht
Minnie (10:11 PM) :
*g

6.) Minnie (07:57 PM) :
ICH WILL AUCH EINEN BAUHAUUUUUUUUUUUM
Tinschen (07:57 PM) :
das war mir klar XD
Tinschen (07:57 PM) :

angelina bekommt einen in lila
Minnie (07:58 PM) :
ich in PINK
Tinschen (07:59 PM) :
ne gibs nich
Tinschen (07:59 PM) :
mama sagt du kriegst keinen
Tinschen (07:59 PM) :
weil die bei dir verrotten XDDDDDDDDDDDDDD
Tinschen (07:59 PM) :
:-D :-D :-D

7.) Minnie (08:23 PM) :
“Liebes Kino,

wir möchten dich gerne morgen Abend besuchen und hatten uns alle sehr auf den absolutsüssgeilgrossartigknuffigen Pinguinfilm “König der Wellen” gefreut. Wie wir nun leider sehen durften, läuft dieser nur nachmittags, weil anscheinend davon ausgegangen wird, dass Erwachsene nicht mehr über Pinguine lachen können. Das stimmt aber nicht. Wir wollen Pinguine sehen. Und zwar morgen Abend um 20 Uhr. Liesse sich das einrichten? Du hättest bestimmt ganz viele Besucher, liebes Kino.

Auf Antwort wartend, die Minnie =)”
Holger (08:46 PM) :
*WALL*
Holger (08:46 PM) :
o man ey …

8.) Minnie (07:25 PM) :
der erste der durch ne suchmaschine auf meinen neuen blog gekommen is hat “ich will sex” eingegeben…

9.) André (04:19 PM) :
“erwachsen”
Minnie (04:19 PM) :
werden wir nie.
Minnie (04:19 PM) :
ich hüpfte heute zum schuppen, dann streckte ich die hände zum himmel und tanzte… und schwesterchen fragte was ich da tue und ich sagte “ich hole tischtennisschläger!”
Minnie (04:20 PM) :
und so werd ich immer sein…
André (04:20 PM) :
Minnie ^^

10.) Dave (07:33 PM) :
das ist das was ich heut sagte
Dave (07:33 PM) :
was den mann ausmacht
Dave (07:33 PM) :
der weiss was du brauchst wenn du´s brauchst ohne worte
Dave (07:33 PM) :
und der dann die richtigen worte fuer dich findet
Dave (07:33 PM) :
die richtigen gedanken fuer dich parat hat
Dave (07:34 PM) :
das ist der richtige
Dave (07:34 PM) :
sunshine to the rain
Dave (07:34 PM) :
er schiebt die wolken weg
Dave (07:34 PM) :
mit dem schaffste alles
Dave (07:34 PM) :
er versteht deine anatomie, physik, taktung, impulse, und schaltungen
Dave (07:34 PM) :
der stellt die weichen fuer dich wieder auf durchfahrt… innerlich
Dave (07:35 PM) :
mit ihm weisst du dass du einfach alles im leben meistern kannst
Dave (07:35 PM) :
nicht weil er was fuer dich macht
Dave (07:35 PM) :
sondern nur weil er das auffangnetz bei deinem drahtseilakt ist
Dave (07:35 PM) :
weil du weisst, wenn was scheisse laeuft
Dave (07:35 PM) :
dann faengt er deine seele auf
Dave (07:35 PM) :
deswegen hast du keine angst
Dave (07:35 PM) :
selbst vor der groessten herausforderung
Dave (07:36 PM) :
und deswegen biste erfolgreich und zufrieden
Dave (07:36 PM) :
denn du kannst alles machen was du moechtest
Dave (07:36 PM) :
er steht voll hinter dir und weicht nicht von dir

Komplimente des Jahres

1.) “Ich liebe dich, weil du so bist, wie du bist.”

(Holger)

2.) Minnie (03:11 PM) :
aber er hatn besseres mädchen verdient
Dave (03:11 AM) :
ein besseres kann er kaum kriegen

3.) “Trotzdem (oder gerade deswegen) liebe ich es, wie du schreibst. So verwirrend, ungeordnet, chaotisch, minnisch. Du schreibst wie du. Und ich habe noch niemanden auch nur annähernd so schreiben erlebt. Hör niemals auf damit, versprich das, ja?”

(Mareike)

4.) “Du bist viel zu toll für diese Welt, weisst du das eigentlich..”

(André)

5.) “An dieser Stelle möchte ich mich ganz ganz herzlichst bei der wunderbarsten Minnie überhaupt bedanken, die jedem einzelnen ihrer Worte Leben einhaucht, wie ich es vor ihr bei keinem zweiten erlebt habe. Ihretwegen bin ich überhaupt erst auf Erich Fried gestoßen, danke hierfür und auch für das Stück Leben, dass Stückchen Leben, dass man durch jeden ihrer Einträge erfährt… ^^)”

(”Schneehase”)

6.) “Hach.. du bist halt einzigartig^^”

(Christian)

7.) “Du hast ein außergewöhnliches Talent schöne Momente einzufangen… sowohl die offensichtlich schönen, als auch die unscheinbar schönen…”

(Fremde)

8.) “Liebe Minnie/Bambi/Jasmin
Danke für diesen wunderschönen Blog, der sich durch eindrückliche Bilder, tolle Lieder und vor allem Seelekuschelwörter auszeichnet. Ich bewahre sie als Kostbarkeiten in einem gedanklichen Schatzkästchen auf.”

(Fremde)

9.) Monk (09:12 PM) :
mit dir will man auch reden.
Minnie (09:12 PM) :
achja??
Minnie (09:12 PM) :
why that??? :-)
Monk (09:13 PM) :
wegen deiner art :-D

10.) “Das ist unmöglich dich zu übertreffen!!”

(André)

Wundervollste Worte des Jahres

1.) “weisste… ich kenne dich nicht soo gut. ich bin evtl. auch nicht der richtige um dir irgendwas zu sagen. aber, wenn du so ne steh-auf-minnie bist, dann wuerde es, deinen alten job wieder anzunehmen, einem liegenbleiben entsprechen… und das wuerde nicht passen.

ich weiss nicht, was in den jungen herrn vorging. ich weiss nicht was seine beweggruende sind, aber ich weiss, dass sich jeder mensch anders verliebt. und kaum einer, tut es so, wie du, mit haut, haar, geist, seele und jedem erdenklichen in dir befindlichen gluecksgefuehl. und ganz ohne den gustav. nur die wenigsten warten ueberhaupt darauf sich so zu verlieben. nur die wenigsten wissen ueberhaupt, dass man sich so verlieben kann.

und viele wollen das nicht mal.

die frage bei solchen dingen ist oft, wieviel ist wunsch, wieviel ist wirklich da… menschen brauchen leider immer zeit… auch wenn das glueck auf´m praesentierteller liegt. man darf sich nicht einmal mit erwartungen auf ne beziehung einlassen… es hilft immer nur zu schauen was so passiert und was draus wird. eben heute und fuer den moment leben.

und ich muss sagen, auch wenn sich das fuer dich evtl. bescheuert anhoert, beneide ich dich ein wenig darum so nen schmerz fuehlen zu koennen auch wenn ich ihn dir nie wuenschen wuerde. ich glaube ich koennte das inzwischen gar nicht mehr so wahrnehmen.

ach ja, etwas ganz wichtiges: du liebst dich selbst viel zu sehr, als dass du nich auch von jemand anderem gleichermaßen geliebt werden kannst.

deswegen wird es wahrscheinlich auch nie deine schuld sein. egal wer oder was da kam oder kommt. es ist halt die zeit….

ich mag dich….”

(Dave)

2.) “eine minnie hat es verdient gluecklich zu sein und wenn die welt dabei im chaos versinkt…”

(Mel)

3.) “bambi? ich würde gerne so viel sagen. aber manchmal fehlen mir die worte”

(Lena)

4.) “du wirst mir sehr fehlen aber ich glaub du kommst bald wieder… eine minnie läßt sich nicht unterkriegen schon gar nicht von der liebe… dein herz ist viel zu groß als das es einer alleine sprengen könnte…”

(Nadine)

5.) “ich weiß nicht wohin, ich steig ein und komm an, oder auch nicht, seh ich dann ja”, zu dieser Fahrt, die hoffentlich diese unbeschreiblich schwere Last von meinem Herzen nimmt, die ich seit Wochen tragen muss und die ich einfach nicht erklären/ deuten/ beschreiben kann.”

(Mareike)

6.) “eine minnie muss nich stark sein. das is der irrglaube der menschen, dass man nie schwach sein darf.”

(Mel)

7.) “Hey… bitte, bitte behalte dieses Gefühl bei! Auch wenn es im Moment noch weh tut! So (und nur so!) muss Liebe sein. Ich hab vorher auch mal anders darüber gedacht - aber es gibt keine Trennung zwischen Liebe und Sex und zwischen Herz und Verstand.

Bleib genauso, wie du bist - bis der, der das zu schätzen weiß, dich gefunden hat!”

(Danny)

8.) “pass auf dich auf, kleines.

[ich moechte dir noch viel mehr sagen, doch meine sprachlosigkeit laesst mich nich. [gedankenspruenge.] ich moechte, dass du dein leben wiederfindest. und dein lachen. und dein herz. deine liebe. dich.]”

(Mel)

9.) “bambi *verdammt* mach deine schönen glänzenden augen doch auf .. nich suchen sondern finden abber dann auch nicht zögern^^ ich mag es nicht wenn du traurig bist denn du hast es nicht verdient .. schmerzen muss jeder irgendwann mal erleiden abba das leben geht weiter und auch du schaffst den absprung und wirst irgendwann wieder ernsthaft lachen können .. ohne irgendjemand etwas vorspielen zu müssen..!!”

(Sabrina)

10.) “der gedanke dass eine grossstadt, nimm am besten nu york, la oder frisco oder so ganz anders mit den gefuehlen umgeht. dort ist es kaelter, aber die leute sind viel interessanter und machen ganz andere eindruecke auf einen. solche leute stelle ich mir sehr “simpel” vor was zwischenmenschliches angeht. ballast wird einfach abgeworfen. ist auch nicht die beste loesung, aber kombiniert mit deiner erfahrung wie doll man sich an etwas binden kann, koennte die andere seite zu ner goldenen mitte fuehren. mir gibt diese groesse solcher staedte immer kraft. 10000 neue dinge.”

(Dave)

11.) “dich lesend werden gedankengaenge zu gedankenspruengen. ich will so viel sagen, so viel erwidern, bei jedem deiner saetze. nur am ende, da bin ich atemlos. weil ich nich weiss, wie so viel leben in einen einzigen menschen passen kann.”

(Mel)

12.) “Du hast wirklich die gabe “lauter” zu schreiben als jeder andere mensch :-) danke dass du mich kennst und danke dass du mich schaetzt. danke fuer deine aufmerksamkeit und dein wesen. mich rockst du mit dem was du tust. es bleibt halt immer das gleiche spiel von 8 bis 88… aber wie soll es schon sein wenn nicht mal mehr serien, die einem eine heile welt vermitteln sollen, ein happy end mit sich bringen. trotzdem ist dein happy end schon vorprogrammiert. du hast es einfach drauf heller zu strahlen als die meisten anderen menschen. das ist deine last und das ist dein happy end. dass wir ungluecklich sind liegt nicht an dem was wir nicht haben, sondern daran, dass wir es uns wuenschen. warum auch immer wir das tun. aber das gesetz weiterzukaempfen um erfolg zu haben gilt nicht nur fuer fanatisch verliebte wie mich, sondern fuer jede situation die einem in dieser welt begegnet. du wuenscht dir gluecklich zu sein? dann kaempfe dafuer :-) frieden mit einem selbst ist die groesste glueckseligkeit die einem widerfahren kann. klar kann man menschen lieben… aber menschen sind nur teil unserer natur… liebe die natur so wie du es schon immer getan hast… aus ihr bist du entstanden und zu ihr kehrst du irgendwann zurueck… jedes zwischenspiel hat seine kehrseite… aber auch das ist die natur der sache.. es ist fressen und gefressen werden… ich fuer meinen teil und du fuer deinen… wir wurden nun gefressen… was aber nichts weiter bedeutet als das wir neuer fruchtbarer boden und somit die grundlage fuer etwas neues oder eine groessere existenz wurden… es gilt also die traenen aus dem gesicht zu wischen, neuen mut zu schoepfen und das zu nehmen was kommt, wann und wo es kommt. denn es wird kommen. und wenn es da ist, dann sollten wir es wissen, denn sonst wuerde es uns entgehen !”

(Dave)

13.) “bitte gib nicht auf, eines tages wirst du dem leben wieder mit einem lachen begegnen koennen.. und ich wette dieses lachen ist es werd gesehen zu werden.”

(Page)

14.) “das herz ist am wichtigsten. weil das macht dass du lebst.”

(Dave)

15.) “Ein wenig Minnie bleibt immer ;)”

(André)

Mails des Jahres

1.) “Was sagt man an einem Samstag Nachmittag zu einem solchen Posting? Oh bitte, tu dir nichts an, es wäre schade um dich?

Ich weiß nicht, ich kenne nur die Wort die du im Internet hinterlässt. Klar, darum wäre es schade… Aber das ist nichts das mich zu einem solchen Statement veranlassen würde. Ich habe im Laufe meines Lebens genug Menschen verloren um zu wissen das Worte unbedeutend sind.

Bedeutend ist wirklich nur das, was man in anderen Menschen berührt. Nur das bleibt…

Weißt du, wenn du wirklich davon überzeugt bist das deine Zeit zuende ist, dann bin ich der letzte der etwas dagegen sagt. Aber wenn auch nur der Hauch von Zweifel da ist, dann solltest du es sein lassen. Und wenn ich mich nicht ganz in dir täusche, dann bist du voll von Zweifeln. Du zweifelst an allem… vor allem an deiner Position in dieser Welt. Du glaubst da ist niemand der für dich da ist, das da niemand ist der dich liebt… das da niemand ist der dich respektiert und dich und dein Wesen anerkennt.

Vielleicht hast du recht… Aber du kannst nicht sagen was Morgen ist. Klar, du kannst es abschätzen… aber du weißt es nicht. Letztlich hast du keine Ahnung was Morgen ist. Aber du glaubst es zu wissen, und das ist dein Problem. Mach dir bewusst das dein Leben Morgen ein ganz anderes sein kann. Und diese Chance nimmst du dir für immer. Und du nimmst den Menschen um dich herum die Chance sich weiter zu entwickeln. Du erlaubst ihnen nicht, dir gegenüber nicht mehr die Idioten zu sein…

Ich muss immer an das Video denken das ich mal gesehen habe. Und an das was ich gefühlt habe als ich es gesehen habe…

Der Mensch der völlig bekloppt durch dieses Video hüpft, braucht keinen Termin für seinen Abschied zu machen. Dieser Mensch hat so ehrlich gelächelt wie ich es selten zuvor gesehen habe. Dieser Mensch konnte andere nur durch dieses Lächeln berühren.

Und ich will und kann nicht glauben, das dieser Mensch nicht mehr da sein soll…

Du bist was du bist. Und allen anderen Menschen geht es genauso. Und entweder du findest dich zurecht, oder du stirbst. Dein Herz wird aufhören zu schlagen, das Neuronenfeuer in deinem Gehirn wird mit einem Schlag aufhören. Und dann hörst du auf zu existieren. Dann wird außer der Erinnerung an dich, nichts mehr da sein das Menschen bewegt. Eine Weile werden sie trauern, aber dann vergessen sie dich. Dann vergessen sie wer du gewesen bist, was dich getrieben hat…

Und letztlich werden die Spuren die du im Netz hinterlassen hast, verschwinden. Und dann ist diese Welt um einen großartigen Menschen ärmer…

Ob ich ein Problem damit habe? Wie anfangs bemerkt, ich kenne dich nicht. Nur deine Worte… aber die suggerieren mir eine Vorstellung von dir. Und ja, den Menschen den ich mir hinter deinen Worten vorstelle, würde ich vermissen.

Was immer du tust, ich habe Verständnis dafür. Was immer du tun willst, mach dir bewusst das du an einem anderen Tag eine ganz andere Entscheidung treffen würdest…

Nichts ist für immer. Außer eine “falsche” Entscheidung.”

(Benny)

2.) “Was ich immer mit Sorge verfolge sind deine Äußerungen über den Tod. Wenn ein dermaßen phantastischer Mensch wie du darüber schreibt, dann kann ich das nicht ignorieren. Weil ich weiß das du dich auf einer Ebene damit beschäftigst, die wahrscheinlich den meisten Menschen niemals zugänglich sein wird. Aber es ist gefährlich dort. Es ist gefährlich sich von seinen Gefühlen leiten zu lassen wenn man ist wie du. Es kann einen umbringen. Wenn nicht körperlich dann wenigstens mental. Entscheidend dabei ist die Frage nach dem Backround. Wer ist da, wer gibt dir Halt, wenn kannst du an dich heran lassen. Wie sehr hast du dich selbst unter Kontrolle…

Fragen die ich nicht beantworten kann. Wie gesagt, mein Wissen von dir entstammt ein paar witzigen Videos. Aber die zeichnen das Bild eines fröhlichen Menschen der nicht weiß wie er mit diesem Schmerz umgehen soll. Ich glaube nicht das die Frau in den Videos damit gerechnet hat, jemals so verletzt zu werden. Das sie damit gerechnet hat, irgendwann die Fragen nach dem Warum nicht beantworten zu können…

Etwas das man in deiner Mail kaum ignorieren kann ist der Schmerz über Verlust. Und das was er aus dem jungen Mädchen gemacht hat… du solltest aufhören zwischen dir und Minnie zu differenzieren. Du bist was du bist. Du hast Verhaltensmuster entwickelt die dich schützen, die manchmal dafür da sind dich aus deinen eigene Grenzen auszubrechen zu lassen. Wie bei Mc.D. zum Beispiel. Das alles bist du… und auch wenn du in deinem stillen, dunklen Zimmer liegst, die Vergangenheit ist immer bei dir. Sie beeinflusst dich in jeder Sekunde deines Lebens. Es gibt deinen Zukunft nicht ohne deine Vergangenheit. Deswegen lern den Schmerz einfach hinzunehmen. Er ist ein Teil von dir. Er ist an dem Menschen beteiligt dem ich gerade schreibe. Und den ich für einen der interessantesten überhaupt halte. Du bist was du bist. Alles was passiert ist, kann nicht rückgängig gemacht werden. Aber du darfst es deswegen nicht als Maßstab für deine Zukunft nehmen! Die Chancen stehen gut dafür, das die Zukunft wirklich zufällig abläuft. Kein Determinismus, keine Vorherbestimmung. Mit einiger Sicherheit kannst du alles selbst in die Hand nehmen. Auch da raus gehen und einen Chaoten finden der dich so lieben wird wie es noch nie ein Mensch vorher konnte… und der bei dir sein wird, egal was kommt.”

(Benny)

3.) “Eines hat mich das Leben gelehrt: Nichts passiert ohne Grund. Wenn du einen Abhang herunter fällst, dann nur, weil auf dessen steinigen Boden ein ein Käfer auf einem Gänseblümchen sitzt.

Und vielleicht führt der kleine Käfer dich zu deinem Glück. Dann wirst du froh sein, den Abhang herunter gefallen zu sein.”

(Anja)

Zitate des Jahres

1.) “You must do the things which you think you cannot do.”

2.) “Du darfst auf mir Geschichte schreiben, aber radiere nicht mein Herz.”

3.) “It’s hard to articulate this thing that I’m so afraid of, the future. I mean, why should we be so afraid of the future? It’s just time, isn’t it?”

4.)
„Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können, was in uns ist - was geschieht mit dem Rest?“

5.) “Wenn man jemanden liebt, dann sagt man es, man sagt es laut und deutlich, ansonsten wird der Moment einfach verstreichen.”

6.) “Alles was zählt ist ein bisschen Mut. Alles was zählt ist ein Bruchteil Liebe.”

7.) “Starke Sehnsucht nach dem Extraordinären…”

8.) “I love people who make me laugh. I honestly think it’s the thing I like most, to laugh. It cures a multitude of ills. It’s probably the most important thing in a person.”

9.) “Verpass niemals den Zeitpunkt, an dem das Herz dem Verstand das Zepter aus der Hand reißt.”

10.) “Wilde Vögel fliegen. Aber sie fliegen nicht alleine.”

Geschichte des Jahres

[„Meinst du, es wird schneien, wenn ich es mir ganz stark wünsche?“
„Es ist Sommer. Im Sommer schneit es nicht.“
„Aber, wenn ich es mir doch so wünsche?!“]

-> http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/357549%20

Gedichte des Jahres

1.) Ich werde Jahreszeiten
verstreichen lassen
und mich immer
an Dich erinnern.
Ja, heute empfinde ich Dich
wie eine Jahreszeit.
Eine immerwährende
und eine der schönsten,
die ich je erlebte.

© Dierk Lohmann

2.) Herz der herzlosen Welt - Erich Fried

Wo keine Freiheit ist
Bist du die Freiheit
Wo keine Wuerde ist
Bist du die Wuerde
Wo keine Waerme ist
Keine Naehe von Mensch zu Mensch
Bist du die Naehe und die Waerme
Herz der herzlosen Welt

Deine Lippen und deine Zunge
Sind Fragen und Antworten
In deinen Armen und deinem Schoss
Ist etwas wie Ruhe
Jedes Fortgehenmuessen von dir
Geht zu auf das Wiederkommen
Du bist ein Anfang der Zukunft
Herz der herzlosen Welt

Du bist kein Glaubensartikel
Und keine Philosophie
Keine Vorschrift und kein Besitz
An den man sich klammert
Du bist ein lebender Mensch
Du bist eine Frau
Und kannst irren und zweifeln und gutsein
Herz der herzlosen Welt

3.) “gestern.heute.morgen

[Von Fraeulein_Welt]

Wenn ein Chaos aus Liebe spricht,
verlass dich nicht auf ein Wort,
sei ein unterschriebener Vertrag,
frage aber nicht nach dem Betrag
den du zahlen musst,
wenn du Regeln brichst
versuche nicht schneller zu sein,
als dein Mund spricht
suche nicht nach dem einen Licht,
denn geübte Geduld schult
den Verlust an Verstand
und rettet dich aus dem Zustand
gefühlsloser Erbrechen,
aus Tagen die existierten um sie zu vergessen,
aus Nächten die geboren waren um zu verstehen,
dass Dunkelheit im Krieg mit der Sonne steht
und der Wind der weht, aus dem einen Grund,
dass er dich wiederbelebt
der Kampf auf der Straße, die
Blicke aus dunklen Gassen
lässt uns verstehen wieso Menschen hassen
und mit einem Sprung im Herzen ihr
zu Hause verlassen
weil Einsamkeit ein Machtwort spricht,
sehen wir wie Hoffnung in tausend Teile zerbricht
und möchten dran glauben, dass ein Wunder
Heilung verspricht
so geht jeder jeden Tag seinen Weg, verfolgt
von dem Wahn zu verstehen wieso diese
Erde sich dreht
so treibt der Wahnsinn sein Spiel mit dem Gedanken
sinnlos zu sein,
vergessen zu haben, dass das fragen nach dem Warum und der Welt
den Geist erhellt
unschuldig und rein zu sein, dass ist die Lüge
die das Böse dem Schuldigen in die
Schuhe schiebt,
der am Ende dem Guten sein Recht vergibt,
als gäbe es eine Lösung für all das Leid
in diesem System
aufgebaut und erfunden aus Hirnen,
die versuchen zu erahnen,
dass unser nächster Schritt der falsche ist
versuchen Schatten uns in die Falle zu locken,
um unsere Lebenslust mit Steinen zu blocken
Liebe aus Köpfen zu löschen
damit Herzen Mitleid verhindern um so
unsere Menschlichkeit zu behindern
Getrimmt auf ein Teil vom Ganzen zu sein,
werden Augen blind gemacht, ein Ganzes
von allem zu sein
Träumen Menschen von einem andern, der ihnen erlaubt
für einen kurzen Augenblick
die Augen zu schließen um all die unterdrückte
Wut in den Abgrund zu schießen,
so bleibt uns keine andere Wahl als die Köpfe
hängen zu lassen und jeden Tag
neue Lügen zu verfassen,
damit uns noch ein Stück Würde bleibt,
gehe ich auf die Straße, schreie ich für euch
und klage an die verseuchte Menschenplage, die glaubt
ihren Sinn im Leben in der
Zerstörung gefunden zu haben
viele haben geglaubt ihr Plan ginge auf, doch
Dummheit stand nicht mit im Verkauf
so ist es eine Krankheit zu sehen,
wie jeden Tag Protestanklagen über die Tische gehen
man sucht nach Vergebung in dieser
Zeit…in der niemand mehr teilt,
lebt jeder für sich allein, aus Angst
morgen könnte schon alles vorbei sein
und Träume erlaubt sich niemand mehr,
Kinder spielen auf Beton und lernen den Hass zu leben,
werden eins mit dem zornigen Beben,
während sich gierige Machthaber erheben und
geplagt von Peinigern liegen auf Knien
die wahren Helden,
die die Welt spüren und es schaffen Vernunft zu entführen,
weil der Duft von Wahnsinn sie verführen
und nur die Wolke aus Kontrolle
ihre Unschuld befleckt, während ein roter Punkt
ganz in schwarz die Wahrheit entdeckt
und wir merken man hat
sie nicht gut genug versteckt,
so mancher würde sagen:
„Tja, jetzt habt ihr Blut geleckt!“
Der Plan geht unter und die Fassade bröckelt,
wir haben für euch diese Suppe gelöffelt,
doch das Ziel bleibt weit entfernt
solang ein Kopf dran denkt,
diese Menschen heutzutage werden gelenkt und
sind schon unterschriebene Verträge und sie bezahlen
leider immer weniger hohe Beträge,
denn wir werden müde von all dem
Gerede und haben es satt zu warten und unser Schicksal
in Zahlen beim Lotto zu erraten,
keiner von all diesen kann erwarten, dass uns
da noch ein Stück Würde bleibt,
also gehe ich auf die Straße, schreie ich für euch
und klage an diese verseuchte
Menschenplage, die glaubt ihren Sinn
im Leben in der Zerstörung gefunden zu haben,
uns macht es traurig zu sehen,
dass immer weniger Wunder geschehen
und selbst der Anschein an Farbe nachlässt
und selbst die Lüge bald am Ende ist,
doch wer wird da sein, wenn
einer auf der Erde beginnt zu verstehen?
Wer wird da sein um ihm bei zustehen?
Und dann wird es heißen,
dieser Alptraum war bloß ein schreckliches Versehen
und hätte man es gewusst
gäbe es nun nicht diesen furchtbaren Verlust,
denn eigentlich sind es lachende Gesichter,
welche hart werden wie Richter,
wenn grenzenlose Liebe in ein Chaos ausbricht
und ein für alle mal die Hoffnung erlicht,
so ist uns kein Stück Würde geblieben…
also gehe ich auf die Straße, schreie ich für euch
und klage an diese verseuchte Menschenplage,
die glaubt ihren Sinn im Leben
in der Zerstörung gefunden zu haben.”

[Quelle: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/393858]

Unfälle des Jahres

1.) Ich bin gegen einen scheiß Monstergrill gerannt -.-

2.) Ich bin eine dumme Bahnhofstreppe runtergerutscht -.-

3.) Ich bin in Deichmann in Ohnmacht gefallen -.-

4.) Ich bin ungewollt auf Drogen gesetzt worden und zusammengebrochen -.-

5.) Ich habe mir tausende Male was angehauen -.-

Unvernünftigste Taten des Jahres

1.) Von Zuhause durchbrennen

2.) Betrunken ohne Führerschein Autofahren

3.) One Night Stand mit einem Fremden haben

4.) Drogen nehmen

5.) Beziehung mit Emmo führen

Enttäuschungen des Jahres

1.) Liebe

["Nun haben wir Mai. Wenn ich ein ganz normales Mädchen wäre, würde ich sagen, ich hatte eine Beziehung, die sehr… wirr, anders… und eigentlich gar keine war… weil man bescheuert und bescheuert nie mischen sollte… ich würde sagen, sie wäre kaputtgegangen, wir hätten Schluss gemacht, ein wenig traurig und das wars. Leben wartet. Vielleicht wünschte ich auch, ich könnte das. Aber dann wäre ich nicht ich selbst. Und ich war doch immer Amors liebster Problemfall. Und so hatte der Obermacker der Liebe beschlossen, wenn er die Minnie schon in eine Liebesgeschichte schickt, dann bitte Romeo-and-Julia-like… nur modern minnisch. Und so muss/darf/kann ich sagen, dass ich deswegen mich hab auf Drogen setzen lassen, in Ohnmacht gefallen bin, letztendlich durchgebrannt bin und die Stadt verlassen hab, um mutterseelenallein ans Meer zu reisen, nur um letztendlich doch zu verlieren. Nur sehe ich es so, dass wenn man geliebt hat, man nie verlieren wird, weil man immer etwas gewonnen hat, was einen niemand nehmen kann: die Erinnerung."]

[There are certain people who are not meant to fit in your life, no matter how much you want them to.]

Geheimnisse des Jahres

1.) Ich hab mich bei meinem Vater gemeldet und er hat geantwortet:

“Ich habe dich damals geschätzt, ich war und bin stolz auf meine Töchter, daran hat sich bis heute nichts geändert, bis heute trage ich eure Bilder im Portemonnaie immer bei mir…”

Reisen des Jahres

1.) Urlaub (Hamburg, Rostock, Berlin)

Es waren nur 5 Tage, aber in den 5 Tagen scheint sich bei mir nen Klickschalter umgelegt zu haben. Ich weiß nicht, was passiert ist und was der Auslöser war, aber ich fühle mich besser und empfinde wieder… endlich wieder… sowas wie Glück… auch genannt Liebe.

Und wahrscheinlich reichen meine tausende Worte auch nicht, um den Urlaub perfekt in Worte fassen zu können oder was diese Reise mir bedeutet hat… und wie glücklich ich war an all diesen Orten… mit Holger =) Egal ob wir bei Nacht an der Alster standen oder frühmorgens an der Ostsee spatzieren waren, durchs Brandenburger Tor liefen, Knut besuchten, phantastischen Sex hatten (jaja Jugendfreiheit^^), uns unzählige Male verfuhren, McDonalds besuchten oder einfach nur zusammen lachten, Spaß hatten und glücklich waren…

Danke für einen wundervollen Urlaub, den wir beide wahrscheinlich nie vergessen werden…

Denn wenn ich eines gelernt habe, dann das Zuhause kein Ort, sondern ein Gefühl ist. Und dass ich angefangen hab, mich bei dir zu Hause zu fühlen und dass ich mir nichts mehr wünsche, als dass ich endlich mal bleiben darf, damit meine Seele aufhört, rastlos zu sein… because:

“Home is where you heart is…”

<3

“Schatz, dass ist wunderschön!!! Ich hoffe das der nächste Urlaub nicht zu lange auf sich warten lässt! ich will die Zeit mit dir verbringen, mein Leben mit DIR teilen - Ich Liebe Dich!!! Kiss, dein Schatz …”

2.) Kiel

[Es war immer schon das Meer. Immer schon. Kein Mädchen auf dieser Welt liebt das Meer so sehr wie ich es tue. Dort ist mein Zuhause.]

3.) Nordsee

Es waren schöne Stunden dort. Edwardcity ;)

4.) Hamburg

Zauberstadt <3

5.) Wilhelmshafen

Schöne Männer, schöne Spatzierwege, schöne Geschäfte!!!

6.) Holland

Schlittschuhlaufen =)

7.) Bremen

Feine Stadt, hat sogar ne Weser!

8.) Hannover

Nein danke!!! Dort masturbieren kranke Psychos mitten in der Fußgängerzone -.-

9.) Norden

Naja *g*

10.) Nordsee

Auch beim zweiten Mal wars toll da. Ich sag nur: Johnny Depp *g*

Texte des Jahres

1.) “Mut zur Leidenschaft, oder wie war das?

Das Mädchen, das jede Tür in der Welt weit aufschlägt und laut ,,Hier bin ich” ruft.

Und ich will die Welt. Ich will den Atem dieses Lebens spüren, auf ihm segeln, auf ihm alles über mich selbst heraus finden.

Ich kann das nicht. Ich kann das einfach nicht, Bürokauffrau lernen und mich jeden Tag fragen müssen, was wäre wenn. Aus diesem Material bin ich einfach nicht gemacht. Ich bin eher das achtlos weggeworfene Kaugummipapier, welches sich vom Wind treiben lässt. Ich möchte schreiben und Menschengesichter verstehen lernen, möchte Worte finden und Weisheiten atmen. Möchte mich jung und naiv fühlen und ein Naseweiß sein, möchte mich für groß halten und klein sein, möchte einmal tief Luft holen und mir den Spruch “home is where your heart is” über die Haustür nageln. Einfach so. Einfach, weil er so dem Klischee entspricht. Und ja, scheiße, ich will das Klischee, die Welt, das Leben. Ich bin doch jung. Ich darf doch noch dumm sein. Ich muss es doch selbst herausfinden, dass es funktioniert oder nicht. Ich muss mich doch selbst erst einmal finden, bevor ich weiß, wohin ich gehöre.

Woher soll ich denn wissen, wer ich bin, wenn ich nicht weiß, wie ich heiße?

Ich möchte einen gottverdammten Seelenstriptease, eine Weltreise und tausend Umzüge. Ich möchte einen Segelturn und Hubschrauberpilotin werden, Bücher schreiben, mich Stürmen widersetzen, an hundert Stränden dieser Welt meine nackten Füße in das Meer tauchen, das Salz aller Weltmeere schmecken, eine vernünftige Ausbildung machen, studieren, scheiße viel Geld verdienen, möchte Freaks kennen lernen und Champagner trinken, möchte barfuß in Discotheken tanzen und fremde Menschen kennen lernen, möchte dem Chaos in meinem Kopf endlich Ausdruck verleihen und das sein, was ich bin.

Ich möchte alles, weißt du? All das, was man will, wenn man 21 ist und soviel weiß, dass man eben noch gar nichts weiß.”

[Quelle: www.jetzt.de]

Momente des Jahres

1.) Momente mit Holger… Sonnenuntergang an der Siegessäule, an der Alster spatzieren zu gehen, Knut zu besuchen, die Nacht im Wohnwagen, die Schafe in Emden zu besuchen, sein Geburtstag, Weihnachten mit ihm, das erste Date, jene Montagabende, zusammen Schlittschuhlaufen, zusammen lachen und einschlafen…

2.) Die Besuche in Hamburg

3.) Irgendwie trotz allem: Kiel

4.) Jedes Gespräch, wo Dave mich auffing

5.) “Sommernachtstraum”- Theaterstück

6.) Weihnachten mit der Familie zu feiern

7.) Unterrichtsstunden, in denen man alles außer Unterricht macht *g*

8.) Als Frank vor mir stehenblieb

9.) Der Abend bei Lenas Geburtstagsparty - ein einziger langer Moment…

10.) Emmo.

Minnischste Texte des Jahres

1.) Und dann, dann fand sie Schönheit. Solch simple Schönheit, dass diese ihr die Sprache verschlug und dass sie geweint hätte, wäre sie alleine gewesen. Sie bog in diese Strasse ein, die sie noch nie zuvor betreten hatte… Miss Jones sang… it´s not too late, not too late… for love… for love… for love… die Familie des Mädchens lief neben ihr, lachte und war, die zwei kleinen Hunde tippelten mit, die Häuser standen mit all ihren Geschichten dort, hier und dort hatten Menschen ihre Sonntage, am Himmel flogen wilde Vögel und am Ende der Strasse… ging die Sonne unter und entfachte ein Feuerwerk der Farben… der Kunterbuntheit… der Sonne und der Schönheit. Denn das, genau das und nichts sonst in diesem Universum sind sie… die perfekten Momente. Die einfachen Momente. Die Momente gefüllt mit soviel Liebe. Mit all der Liebe, die dieses Mädchen empfindet.

2.) Wir denken an heute. Morgen ist Zukunft. Das Heute aber schreibt Geschichte. Sind wir der Autor? Nein sind wir zweifellos nicht. Wir tun etwas viel Wichtigeres… wir blättern die Seiten um. Jeden Tag eine. Mal vorsichtig, ängstlich vor dem, was auf der kommenden Seite stehen mag. Und mal sind wir froh, ein Kapitel abschliessen zu dürfen. Und weisst du, ganz manchmal machen wir etwas ganz Verrücktes. Etwas Liebenswertes. Etwas, das würde man es aussprechen können, klingen würde wie Seattle auf sanften Lippen vorbeischwebend an den Zuckerwattenwolken. Wir machen Eselsohren. Damit wir mit dem Herzen immer wieder zurückfinden. Zu dieser Seite. Zu diesem Tag. Zu dieser Erinnerung.

3.) Man sollte verzeihen können, weil darin liegt die wahre Größe und die Menschlichkeit, die nicht mehr viele besitzen. Man sollte sagen können “Spongebob drüber!!!”.

4.) Ich möchte mich auf die Zukunft freuen können, auf den Frühling und den Sommer…

Ich möchte mein Lachen behalten dürfen und es noch viel mehr wiederfinden, ich will meine Flügel wiederhaben… weil ich damit immer Menschen verzaubern konnte…

Ich möchte keine Angst mehr haben müssen.

Ich möchte glücklich sein.

Ich möchte lieben und geliebt werden. Für alles, was ich bin, egal wieviel ich bin.

5.) Und so kämpfte unendliche Traurigkeit mit der unbändigen Lebenslust…

Mottos des Jahres

1.) Heute so, morgen so - but whatever :)

2.) “Life is funny, isn´t it? Just when you think you´ve got it all figured out, just when you finally begin to plan something, get excited about it and feel like you know what direction you´re heading in, the path change, the signs change, the wind blows the other way, north is suddenly south, and east is west and you´re lost. It´s so easy to lose your way, to lose direction.

There aren´t many sure things in life, but one thing I do know is that you have to deal with the consequences of your actions. You have to follow through on some things.”

[Where Rainbows End - Cecelia Ahern]

3.) Make the most of now!

- Vodafone -

4.) Dreh dein Leben lauter!

- Coca Cola -

5.) Life if full of the unexpected!

Erkenntnisse des Jahres

1.) “Zu lieben ist mitunter das Unvernünftigste, was ein Mensch auf dieser Erde tun kann.”

2.) “”Wie immer, nur anders…” kommt mir bekannt vor. Das ganze Leben scheint manchmal nur so zu sein.”

3.) Dave (03:09 PM) :
immer noch bewegt dich liebe am meisten

4.) Minnie (02:43 PM) :
erwachsen werden wir im nächsten leben, in diesem nie mehr.

5.) “Menschen ändern sich nicht.”

6.) “Manchmal reichen tausend Worte nicht.”

7.) Irgendwann in naher Zukunft…

8.) Minnie (10:03 AM) :
es gibt keinen mann der keinen oralverkehr mag!

9.) “Ich dachte immer du bist der einzige Mensch der niemals ungluecklich wird.”

10.) “Everything´s gonna be alright…”

Dankeschöns des Jahres

Ich bin schreibfaul *fg* Lest euch das auf der Homepage durch in der GALLERY

Mensch des Jahres

“Abschiedstanz.

Ein Mensch 2007.

Das sind wir alle. Für irgendwen.”

Ich hab lange überlegt, ob ich diese Kategorie wirklich nehmen soll. Ich will niemanden verletzen. Ihr seid alle wichtig für mich. Jeder auf seine Weise. Es geht hier nicht danach, wen ich am meisten liebe oder wen ich am meisten brauche oder wer am tollsten, coolsten oder lustigsten ist. Es geht in dieser Kategorie darum, wer das ganze Jahr da war. 12 Monate lang. Von Januar bis Dezember. Und wer nicht nur da war, sondern mich begleitet hat, mich verstanden hat, mich gerettet hat. Es geht hier darum, dem Menschen diesen Oscar zu geben, ohne den ich dieses Jahr nicht überlebt hätte. Und da bleibt nur einer übrig.

Mein bester Freund Dave.

Wie oft werde ich gefragt:

“Wer ist eigentlich Dave?”

Das ist Dave:

Dave ist 25 Jahre alt und wohnt an der Ostsee. Weit weg von mir. Und er ist mir näher als irgendjemand sonst. Er kennt mich. Er weiß so gut wie alles von mir. Er kennt mein Herz. Er trägt meine Seele, wenn ich mich selbst verliere. Er nimmt meine Angst und passt auf sie auf, wenn sie zu gewaltig wird. Er hört zu, wenn niemand sonst mich mehr versteht. Er hat eine Art und Weise, die meinem Herzen Frieden gibt, in der Sekunde wo er da ist. Ich weiß nicht warum. Ich weiß es wirklich nicht. Wir kennen uns nun fast 3 Jahre. Mir scheint es, als hätte es nie ein Leben ohne ihn gegeben. Und wenn ihr wissen wollt, warum er Mensch des Jahres für mich ist… unser Jahr… mehr oder weniger…

-> http://nayeli21.wordpress.com/2007/10/26/happy-birthday-dave-2/

Irgendwo in der Ferne erkenn ich dich am Horizont
Wo scheinbar nur du hinkommst.

Er war von der Sekunde an was ganz Besonderes, wo er in mein Leben getreten ist. Und er hat nie aufgehört, das für mich zu sein. Viel mehr wird er mit jedem Tag unverzichtbarer.

Er ist mein Hafen, wenn das Leben alle anderen Häfen überschwemmt.

Wenn ich Minnie verliere, weiß ich, dass da draußen ein Mensch ist, wo ich wirklich IMMER ein wenig Minnie wiederfinden werde. Durch ihn bin ich geworden, was ich bin. Nur er könnte sie für immer töten. Stattdessen rettet er sie. Wieder und wieder. Vielleicht sogar unbewusst. Aber er tut es. Er hält mich am Leben. Mit Freundschaft. Mit simpler einfacher Freundschaft. Mit Ehrlichkeit. Mit Spongebob *g*. Mit Zauberliedern. Mit Geschichten. Mit Marsmännchen. Mit sich selbst.

Er ist für mich der Mensch des Jahres, weil egal was auch immer dieses Jahr passiert ist, egal wie sehr ich verletzt wurde, egal wie sehr man mir das Herz gebrochen hat und die Seele rausgerissen hat, egal wie weit unten ich war, er standhaft da war und mich NIE aufgegeben hat. Weil er weiterhin etwas in mir gesehen hat, was vielleicht immer nur er sehen wird…

Ich verdanke diesem Menschen sovieles. Ich verdanke ihm, dass ich Minnie geworden bin. Ich verdanke ihm, dass ich mit dem Schreiben begonnen habe. Ich verdanke ihm, dass ich gelernt hab, die Welt anders und bunter zu sehen. Und letztendlich verdanke ich diesem Menschen mein Leben.

Nur wenige Tage nach der Trennung von Emmo hat er mir was geschrieben. Hat mich zum Weinen gebracht. Und dann bin ich spatzieren gegangen. Mit seinen Worten in meinem Herzen…

21. Mai 2007 20:14
Du weisst wofür Glück steht und du trägst es in dir! Du rockst Welten! Mach nicht den gleichen Fehler wie ich und gib dich nicht selbst auf! Das Leid derer die mehr wissen ist nun mal, dass sie die Last der Welt auf ihren Schultern tragen. Aber kaum jemand bewegt sich damit noch so leichtfüßig wie Minnie! Spätestens wenn die Marsmännchen wieder auf deiner Matte stehen weisst du bescheid! Und sie werden da sein… früher oder später… Keep your soul rockin´ Werowocomoco… Das Leben ist es nicht wert es mit weinen zu verbringen :) Und grad DU zeigst mir das immer wieder !

Immer wenn das Leben einem das Glück rauben will, zitiert er mir Bob Marley:

Dave (11:22 PM) :
“everythings´s gonna be alright”

Wir sind beste Freunde. Wir werden immer beste Freunde sein.

Dave (12:46 PM) :
bin froh dass du meine beste freundin bist :-)

Er ist der Mensch, wo ich mir verrückterweise zu 100% sicher bin, dass er nie gehen wird.

Ich werde nie vergessen wie er sagte:

“ich werde dich immer lieben und du hast meine welt gerockt ohne gleichen.”

Für immer.

Er ist für mich der Mensch des Jahres, weil bei ihm jedes meiner Milliarden Gefühle Platz findet. Pure Ehrlichkeit. Und 100% man selbst. Und bei Gott, ich weiß nicht, wieviele Menschen auf dieser Welt das Glück haben, so einen Menschen in ihrem Leben haben zu dürfen…

[”What we have goes beyond friendship, beyond lovers… it´s forever… soulmates.”]

Er ist für mich der Mensch des Jahres, weil er mir das genommen hat, wovor ich am meisten Angst hatte. Die Angst vor der Zukunft.

Dave (12:37 PM) :

du jasmin ?
Dave (12:37 PM) :
ich muss dich was wichtiges fragen
Dave (12:38 PM) :
irgendwann in naher zukunft
Dave (12:38 PM) :
besuchen wir uns dann mal ?

Weil ich mir nichts mehr auf dieser gottverdammten Welt wünschen würde, als den Menschen ENDLICH in den Arm nehmen zu dürfen, der mich gerettet hat. Der mich durch 2007 gebracht hat. Der dafür gesorgt hat, dass ich noch immer Minnie bin. Und dass Holger eine Freundin hat, die noch immer über alle Maßen lieben kann…

Wer sonst sollte mein Mensch des Jahres 2007 sein, wenn nicht Dave?

["He saved me in every way a person can be saved."]

Wünsche und Vorsätze für 2008

Mh mh mh. Ich wünsche mir soviel. Aber an Vorsätze kann ich mich schlecht halten. Ich kanns ja trotzdem mal versuchen…

Dave (01:32 PM) :
mach wodrauf du bock hast und gewoehn dir ab angst zu haben. das leben meint es gut mit dir !!!
Dave (01:32 PM) :
ganz sicher !

Ich möchte glücklich sein und bleiben. Ich möchte Holger. Immer. Überall. Ich liebe ihn. Ich liebe ihn so sehr, dass Worte leider nicht reichen. Es soll unser Jahr werden. Mit wundervollen Erinnerungen. Mit Vertrauen und Ehrlichkeit. Und ganz vor allem LIEBE. Ich möchte Liebe. Und ich bin so voll von Liebe, dass ich manchmal gar nicht weiß, wohin damit. Ich möchte reisen. Ich möchte irgendwann mal Paris sehen. Ich möchte Hamburg nächstes Jahr wieder besuchen. Ich möchte ans Meer. Ich möchte Zugfahren. ich möchte endlich mal fliegen und sei´s nurn Rundflug. Ich möchte endlich den letzten Teil von Marie und Paul lesen. Ich möchte jeden Monat die NEON lesen. Ich möchte sowieso wieder mehr lesen. Ich möchte gute Noten in der Schule haben und für mein Abitur kämpfen. Ich möchte, dass meine Menschen alle gesund und glücklich bleiben oder werden. Ich möchte ne großartige Zeit mit ihnen verbringen. Ich möchte mit meinen Freundinnen tanzen. Ich möchte jede Minute mit Amy genießen. Ich möchte shoppen und zwar nur das Tollste. Ich möchte mein Zimmer umbauen und ein größeres Bett haben *sfg* Ich möchte viel viel Sex. Ich möchte Autofahren lernen. Ich möchte, dass es meinen Großeltern gut geht. Ich möchte Gitarre spielen lernen. Ich möchte wieder mehr schreiben. Ich möchte tolle Videos drehen und lustige Fotos machen. Ich möchte vor Glück platzen. Ich möchte träumen dürfen. Ich möchte mal wieder ausreiten. Ich möchte wieder lange Haare haben. Ich möchte schwimmen gehen. Ich möchte den wunderbarsten Sommer meines Lebens vor mir haben. Ich möchte lachen bis mir der Bauch wehtut. Ich möchte ich selbst sein dürfen. Ich möchte meine Stadt wieder lieben lernen. Ich möchte mit Emmo Frieden schließen. Ich möchte das Leben von der schönen Seite sehen dürfen. Ich möchte lustige Partys mit viel Alkohol *g*. Ich möchte, dass alles gut wird. Ich möchte, dass die Zeit mein Freund wird. Ich möchte Minnie sein.


2007. Für jeden war dieses Jahr was anderes. Jeder nimmt was anderes mit. Jeder erinnert sich an was anderes. Jeder hat andere beste Songs, tollste Filme, schönste Momente, neue Vorsätze und Menschen des Jahres. Aber letztendlich werden wir alle morgen um Mitternacht auf 2008 anstoßen und 2007 hinter uns lassen. Was auch immer 2007 denn nun war…

Und ich möchte soviel sagen. Kein Buch der Welt würde Platz genug bieten für meine Gedanken. Ich möchte in die Welt hinausrufen:

“ICH BIN IMMER NOCH SIE!!!

I´m the same I was when we first met!”

2007 hat sie nicht umbringen können. Die Liebe hat mich nicht umbringen können. Was also hab ich gelernt?

Dass nur naive Dummköpfe sich verlieben? Dass selbst mutige Menschen Angst haben? Dass die Zukunft eigentlich nur Zeit ist und es doch immer anders kommt, als man denkt? Dass Freunde das Wichtigste auf der Welt sind? Dass die kleinen Schönheiten das Leben lebenswert machen? Und dass Lachen Herzen heilen kann? Dass Fernweh und Heimweh komische Gestalten sind? Dass man eigentlich nie weiß, was man will, bis man es verloren hat? Dass Vergänglichkeit unser ständiger Begleiter ist? Dass Worte unbedeutend sein können, wenn man nicht handelt? Dass das Herz dir das Richtige sagt? Oder doch der Gustav? Dass man nie aufgeben darf? Dass Liebe das ist, was uns zerstört und gleichzeitig das ist, was uns rettet? Dass Liebe soviel und nichts ist? Dass wir soviel und nichts sind? Menschen. 2007.

Minnies Jahr 2007 als Video:

Und als weiteres Dankeschön an euch alle… ENDLICH…

Minnies Homepage:

-> http://www.jasminmodes.de

Und ich werde nun gehen. In 2008. Kann ja nur besser werden *g* Lass es besser als besser werden. Lass es großartig werden…

“…denn wenn die Sonne wieder strahlt, wird sie umso heller leuchten…”

Danke, macht Liebe, die Welt braucht das, immer schön verhüten, immer fies sein zu den Männern, Kinder auf Händen tragen, Knut besuchen, mit der Sonne um die Wette strahlen und die Dinge zu schätzen wissen, klar soweit?

Bis bald, eure Minnie <3